Innenstadt

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Verschiedene Definitionen der Innenstadt:
schwarz der 26er Ring,
blau die Gemarkung Altstadt I,
rot der Stadtteil Innere Altstadt.
Stadtmauer um 1750 (Karte nach Westen ausgerichtet).
Historische Innenstadt: Schießgasse, dahinter Frauenkirche und Hausmannsturm.
Geschäftszentrum: Ferdinandplatz, dahinter Prager Straße.

Die Innenstadt oder das Zentrum Dresdens bezeichnet das Kerngebiet des städtischen Ballungsraumes und mithin den wirtschaftlichen, kulturellen und historischen Mittelpunkt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Definitionen

[Bearbeiten] Stadtgliederung

Der Begriff Innenstadt bezeichnet in Dresden kein genau festgelegtes Gebiet. Die Verwaltungsgliederung kennt zunächst den Stadtteil Innere Altstadt, der im Wesentlichen die heutige historische Innenstadt umfasst. Seine Grenze entspricht ziemlich genau dem früheren Verlauf der Stadtmauer in ihrer spätesten Form zu Beginn des 19. Jahrhunderts und zeichnet damit eine Ringstruktur nach, der Dresden zwar entwachsen ist. Dennoch prägt sie noch heute das Stadtbild, bedingt durch den Bau großer Sichtachsen Ende des 19. Jahrhunderts und in der DDR-Zeit (Marien-/Wallstraße, Dr.-Külz-Ring, St. Petersburger Straße).

Weiter gefasst ist die Gemarkung Altstadt I, zu der die Vorstädte Pirnaische Vorstadt, Seevorstadt und Wilsdruffer Vorstadt zählen.

Einen anderen Umriss beschreibt der 26er Ring, der entlang heutiger Straßenzüge verläuft. Er umfasst auch einen Teil der Inneren Neustadt.

Das Zentrenkonzept der Dresdner Stadtentwicklung grenzt die Innenstadt in einem Rahmen ähnlich des 26er Rings ab, konzentriert sich hier aber auf einige Bereiche, in denen die wirtschaftliche und kulturelle Infrastruktur besonders ausgeprägt ist.

[Bearbeiten] Historische Innenstadt

Die historische Innenstadt Dresdens ist der Bereich des Stadtkerns, dessen historische Architektur aus den prägenden Epochen Renaissance, Barock, Klassizismus und Gründerzeit erhalten ist oder wiederaufgebaut wurde. Sie erstreckt sich heute vor allem zu beiden Seiten des Elbufers rund um die Augustusbrücke. In der Altstadt zählen hierzu, von Westen nach Osten, Semperoper, Zwinger, Taschenbergpalais, Schloss, Katholische Hofkirche, Johanneum, Brühlsche Terrasse, Frauenkirche, Albertinum und weitere Gebäude. Südlich der Wilsdruffer Straße kommen außerdem Altmarkt, Kreuzkirche, Gewandhaus und Neues Rathaus hinzu. In der Neustadt gehören die Kanzlei- und Ministeriumsgebäude am Elbufer, das Japanische Palais, Bürgerhäuser der Hauptstraße, das Barockviertel Königstraße sowie die Dreikönigskirche dazu.

[Bearbeiten] Geschäftszentrum

Das geschäftliche Zentrum Dresdens sind Einkaufspassagen und Geschäftsstraßen in der Altstadt und der Neustadt. Auf Altstädter Seite zieht sich dieser Bereich keilförmig von der Wilsdruffer Straße (mit Postplatz und Kneipenviertel Weiße Gasse) über den Altmarkt, die Seestraße (flankiert von der Altmarkt Galerie), den Dr.-Külz-Ring, die Prager Straße (als Hauptgeschäftsstraße mit Centrum Galerie und vielen Warenhäusern) bis zum Hauptbahnhof am Wiener Platz. In der Neustadt ist die prägende Einkaufsmeile die Hauptstraße. Ihre Nebenstraßen sind heutzutage zu noblen Adressen des Einzelhandels geworden, während ab dem Albertplatz und der Bautzner Straße das eigentliche Szeneviertel Äußere Neustadt mit Kneipen und Geschäften beginnt.

[Bearbeiten] Kulturelles Zentrum

Die kulturellen Angebote ziehen sich durch historisches wie modernes Zentrum. Viele Museen und Galerien sind in den Gebäuden der Brühlschen Terrasse, im Zwinger und im Schloss beherbergt. Theater, Konzerte und Veranstaltungen finden in der Semperoper, im Schauspielhaus und im Kulturpalast statt. Entlang der Prager Straße befinden sich Rundkino und UFA-Palast.

[Bearbeiten] Weblinks

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