Georgenbau

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altes Georgentor, jetzt an der Westseite, mit vertriebener Eva und Totenkopf
Herakles befreit einen Sklaven, Georgentor, Stadtseite

Das Georgentor, auch Georgenbau ist der Verbindungsbau zwischen Residenzschloss und Stallhof in der Altstadt und die Überbauung der Schloßstraße.

[Bearbeiten] Geschichte

Das Tor wurde wahrscheinlich durch den Dresdner Baumeister Bastian Kramer zwischen 1530 bis 1535 unter der Herrschaft von Herzog Georg dem Bärtigen errichtet. Beim Bau wurden zwei Bögen der Elbbrücke verschüttet. [1]

Das Georgentor gilt als erster Renaissancebau Dresdens. Das Gebäude bestand aus drei Geschossen mit zwei mächtigen Portalen, vier Volutengiebeln und einem reichen plastischen Schmuckwerk. Es war ursprünglich mit dem Dresdner Totentanz von Christoph Walther I. geschmückt und trug die Inschrift "Durch die Mißgunst des Teufels kam der Tod in die Welt".

Das Tor war von 1550 bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts zugemauert. 1701 ausgebrannt, wurde das Georgentor 1730 durch Johann Georg Maximilian von Fürstenhoff als zweigeschossiges, mit Ausnahmen von Lisenen, schmuckloses Gebäude wiedererrichtet, wobei Fürstenhoff als Bauherr das Palais selbst entwarf. Dabei wurden die beiden alten Portale wieder mit integriert.

Der heutige Bau entstand von 1889 bis 1901 nach Entwürfen von Gustav Frölich und Gustav Dunger im Zusammenhang mit dem Umbau des Dresdner Schlosses. Nach dem Wiederaufbau und der Sanierung ab dem Ende des 20. Jahrhunderts finden im Georgentor mehrfach im Jahr Sonderausstellungen statt.

[Bearbeiten] Quellen

  1. RAUDA, Wolfgang: Als baugeschichtlicher "Höhlenforscher" unterm Dresdner Schlosse, in: Mitteilungen des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz, 1931

[Bearbeiten] Weblink

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