Tharandter Straße

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Rathaus Löbtau Tharandter Straße 1, 1902; beim Bombenangriff 1945 zerstört
Halterung für Straßenbahn-Oberleitung, Tharandter Straße 12
Denkmalgeschützte Steintafel an der Stützmauer Tharandter/Anton-Weck-Straße
Produktionshalle des SDV, Tharandter Straße 29
Kino in der Fabrik, Tharandter Straße 33
Ehemaliges Medizinproduktelager, Tharandter Straße 44
Gewerbegebiet auf dem Gelände der Felsenkellerbrauerei
Saatgut-Handel in der ehemaligen Königsmühle, Tharandter Straße 109

Die Tharandter Straße führt entlang der Weißeritz von der Kesselsdorfer Straße (Nossener Brücke) durch den Plauenschen Grund nach Freital.

[Bearbeiten] Geschichte

Entstanden ist die Tharandter Straße in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, aber erstmals im Jahr 1872 als Plauensche Straße benannt worden,[1] da sie von Löbtau nach Plauen führte. Auch für einen Teil der Freiberger Straße und ein südliches Teilstück zum Vorwerk Reisewitz hin galt diese Bezeichnung. Der Freiberger Schlag befand sich vor dem Maternihospital und ging in die Tharandter-Straße über, wo sich einst der Albertbahnhof befand. Seit 1904 ist der heutige Verlauf nach der Stadt Tharandt benannt, das vor allem durch die dortige Forstakademie Tharandt überregionale Bekanntheit erlangte.

Der Teil der Straße, der über die Flur von Dölzschen führt (etwa ab dem heute bestehenden Tunnel), war vor 1945 als Dresdner Straße benannt. Nach der Eingemeindung wurde seit Februar 1946 die Bezeichnung Tharandter Straße auf diesen Straßenabschnitt ausgedehnt.

Der 1902 aufgenommene Straßenbahnbetrieb (Linie 8)[2] wurde 1998 eingestellt und durch einen Bus (Linie 63) ersetzt. Die Schienen wurden 2007/08 im Zuge der Straßensanierung entfernt.[3]

An der Kreuzung Kesselsdorfer/Tharandter Straße ging 1979 die erste Ampel in Dresden auf Mikrorechnerbasis mit Robotron-Technik in Betrieb.[4]

2010 wurde die Kreuzung Tharandter Straße/Fritz-Schulze-Straße zu einem Kreisverkehr umgebaut.

[Bearbeiten] Adressen (Auswahl)

[Bearbeiten] Quellen

  1. Adolf Hantzsch: Namenbuch der Straßen und Plätze Dresdens. Baensch, Dresden 1905.
    Schriftenreihe Mitteilungen des Vereins für Geschichte Dresdens, 17/18., S. 144
  2. http://www.dresdnerblaettl.de/Ausgaben/9803/wieviel.htm]
  3. http://www.dresden-fernsehen.de/default.aspx?ID=6090&showNews=84401&showArchiv=1&aktMonat=5&aktJahr=2007&aktWoche=4
  4. Wochenkurier 21. Dezember 2011
  5. Adressbuch von 1897 unter Plauensche Str. 1
  6. Matthias Stresow: Kuhlöbte mitten in Dresden. In: Dresden. Auf Spurensuche mit Igeltour. Dresden 2014. S. 88.
  7. Adressbuch von Dresden und Vororte, 1904
  8. Matthias Stresow: Kuhlöbte mitten in Dresden. In: Dresden. Auf Spurensuche mit Igeltour. Dresden 2014. S. 88/90.
  9. Adressbuch 1897, 6. Teil, S. 164
  10. Adressbuch 1899, 6. Teil, S. 219
  11. Adressbuch 1900, 6. Teil, S. 206; Adressbuch 1943/44, 5. Teil, S. 791
  12. Bericht bei Dresden Fernsehen
  13. http://www.stayfriends.de/s/255671/20/Sachsen/Dresden/Berufsschule/VEB_Verpackungsmaschinenbau_Dresden_%28NAGEMA%29_.html
  14. Informationen von Geschäftsführer Christoph Deutsch und einer Mitarbeiterin bei einer Besichtigung am 27.6.2013
  15. BFB Handels-, Gewerbe- und Berufsverzeichnis. Branchen-Fernsprechbuch für den Bezirk der Oberpostdirektion Dresden. 1946. S. 109. Branchen-Fernsprechbuch zum Fernsprechbuch für den Bezirk Dresden. 1963/64. S. 273. http://www.youtube.com/watch?v=8v4jnjKYRtM
  16. Fernsprechbuch Bezirk Dresden 1988, S. 146
  17. Branchen-Fernsprechbuch Bezirk Dresden. 1975/76. S. 270. http://www.youtube.com/watch?v=8v4jnjKYRtM
  18. Fernsprechbuch Bezirk Dresden 1988, S. 242
  19. Branchen-Fernsprechbuch zum Fernsprechbuch für den Bezirk Dresden. 1963/64. S. 281.
  20. Das Örtliche, Telefonbuch 1992/93
  21. Adressbuch von 1905, Aktienninfo von 1908

[Bearbeiten] Weblink

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