Robotron

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Atrium I
Graffiti „Lauchs“ an der ehem. Robotron-Kantine (Lingnerallee 5)

Unter dem Begriff robotron, der eine Wortschöpfung aus Roboter und Elektronik ist, wurden einst die EDV-Produkte und Einrichtungen des VEB Kombinat Robotron zusammengefasst. Die Gründung geht auf einen Beschluss des Volkswirtschaftsrat der DDR zurück und erfolgte per 1. April 1969[1]. Seinen Sitz hatte das Kombinat zunächst in Radeberg. Bis zu seiner Auflösung am 1. Juli 1990 war das Unternehmen eines der wichtigsten Technologieunternehmungen der DDR und mit 68.000 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber (von Dresden).

Im August 2015 begann der Abriss des früheren Robotron-Geländes. Zuerst fiel der vierflügelige Block zwischen Georgplatz und Zinzendorfstraße. Dort sollen langfristig zahlreiche Wohngebäude entstehen.[2] Mit der Planung des neuen Wohnquartiers mit bis zu 3.000 Wohnungen hat der Investor Immovation AG drei Architekturbüros beauftragt: kister scheithauer gross aus Köln, Peter Kulka Architektur aus Dresden und Christoph Mäckler Architekten aus Frankfurt.[3]

[Bearbeiten] Quellen

  1. Gerhard Merkel: VEB Kombinat Robotron – Ein Kombinat des Ministeriums für Elektrotechnik und Elektronik der DDR, Dresden 2006,
       Digitalisat beim Förderverein der Technischen Sammlungen
  2. Lars Kühl: Erster Robotron-Komplex wird abgerissen. In: SZ 19.8.2015, S. 16
  3. Pressemitteilung Immovation AG 7.6.2016
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