August Sigismund Manitius

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August Sigismund Manitius (* 20. Januar 1792 in Skäßchen bei Großenhain; † 12. August 1861 in Dresden) war ein ehemaliger Direktor des Freimaurer-Instituts zu Dresden-Friedrichstadt.

August Sigismund Manitius war von Ostern 1807 bis 1812 Schüler der Fürstenschule St. Afra in Meißen und begann direkt im Anschluss ein Studium an der Universität in Wittenberg. Von dort wechselte er 1813 an die Universität nach Leipzig, wo er 1816 sein Studium beendete. Anschließend wurde Manitius Lehrer am Richterschen Privatinstitut Leipzig und arbeitete danach von 1819 bis September 1824 als Pädagoge an der Töchterschule in Belzig. Am 2. Oktober 1824 wurde August Sigismund Manitius Lehrer und Direktor des Freimaurer-Instituts in Dresden. Am 20. Juni 1856 wurde Manitius pensioniert. Er wohnte zusammen mit seiner Ehefrau in der Priesnitzer Straße 103 in der Friedrichstadt.[1] Die Manitiusstraße in Dresden wurde nach ihm benannt.

[Bearbeiten] Familie

August Sigismund Manitius stammt aus der bis ins 16. Jahrhundert zurück verfolgbaren Bürgerfamilie, die ursprünglich aus der Oberlausitz kam und den Namen Manitz trug. Er war der älteste Sohn des evangelisch-lutherischen Pfarrers zu Skäßchen, Gottlob August Manitius (* 16. Juli 1761 in Skäßchen; † 9. März 1834 ebenda) und dessen am 26. November 1790 in Dresden geheirateter erster Ehefrau Friederike Amalie Schmid (* 18. August 1769 in Dresden; † 24. Juni 1817 in Skäßchen), Tochter des Kursächsischen General-Akziseinspektors und Advokats, Johann Sigismund Schmid. August Sigismund Manitius hatte noch fünf Geschwister:

August Sigismund Manitius heiratete am 14. September 1824 in Belzig Christiane Wilhelmine am Ende (* 11. September 1797 in Bitterfeld; † 16. Juni 1885 in Dresden), Tochter des Kreissteuereinnehmers zu Mühlberg, Johann Gottlob am Ende. Sie wohnte nach dem Tod ihres Ehemannes bei ihrem jüngsten Sohn am Schützenplatz 4 in Dresden.[2] Das Paar bekam sechs Kinder:

[Bearbeiten] Quellen

  1. Dresdner Adress-Kalender 1831, Seite 170 auf adressbuecher.genealogy.net
  2. Adreß- und Geschäftshandbuch der Königlichen Haupt- und Residenzstadt Dresden für das Jahr 1868, Seite 178 auf adressbuecher.genealogy.net
  3. Adreß- und Geschäftshandbuch der Königlichen Haupt- und Residenzstadt Dresden für das Jahr 1868, Seite 178 auf adressbuecher.genealogy.net
  4. Adreß- und Geschäftshandbuch der Königlichen Haupt- und Residenzstadt Dresden für das Jahr 1868, Seite 178 auf adressbuecher.genealogy.net
  5. Batschauer & Oehmichen Ahnenforschung
  6. Adreß- und Geschäftshandbuch der Königlichen Haupt- und Residenzstadt Dresden für das Jahr 1868, Seite 178 auf adressbuecher.genealogy.net
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