James Aurig

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James Aurig
König Friedrich August III. im Kreise seiner Kinder

James Aurig (* 28. August 1857 in Guben; † 19. Dezember 1935 in Blasewitz) war zwischen 1880 und 1920 einer der bedeutendsten Atelierphotographen in Blasewitz und Dresden[1]. Die meist in seinem Tageslicht-Atelier entstandenen Porträts bestechen durch weiche Zeichnung und gekonnte Lichtführung. Die Architekturaufnahmen vieler Villen und von der Entstehung des Blauen Wunders sind Dokumente des Umbruchs in den damals noch selbstständigen Dresdner Vororten Blasewitz und Loschwitz. Den Höhepunkt des verbliebenen photographischen Werkes bilden die wenigen erhaltenen Milieustudien. Die Ruhe der Aufnahmen in einer sich rasant entwickelnden Umgebung, das scheinbare Vorhandensein unendlicher Zeit, gepaart mit hoher dokumentarischer Bedeutung, machen die Aufnahmen zu Meisterwerken der Dresdner Photographie um 1900.

James Buchanan Aurig wurde 1857 in Guben geboren. Nach dem frühen Tod von Mutter und Vater wuchs er im Erzgebirge bei Zieheltern auf und begann mit 15 Jahren als Photographengehilfe in Chemnitz. Nach vielen Anstellungen bei teilweise renommierten Photographen und Firmen, wie der Lichtdruckanstalt Römmler & Jonas (Dresden), gründete er erst auf der Pillnitzer Straße 46 (Dresden-Johannstadt) und später auf der Residenzstraße 8 (heute Loschwitzer Straße, Blasewitz) mit einem Verkauf im Haus Residenzstraße 4[2] sein „Photographisches Atelier“. 1894 konnte er das Grundstück Hainstraße 14 in Blasewitz (heute Justinenstraße 2) erwerben und eine Villa mit Tageslichtatelier von Architekt Karl Emil Scherz errichten lassen. Er porträtierte Bürgermeister, Stadträte, Geistliche, Bankdirektoren, Professoren der Dresdner Hochschulen und ab 1908 auch das Königshaus mit Hofbeamten und fremden Gesandten, was ihm den Titel Hofphotograph einbrachte. Er dokumentierte aber auch Situationen und Ereignisse in Blasewitz und Loschwitz. James Aurig starb am 19. Dezember 1935 und wurde auf dem Tolkewitzer Urnenfriedhof beigesetzt.

[Bearbeiten] Ausstellung

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Quellen

  1. Künstler am Dresdner Elbhang Band 2, Elbhang-Kurier-Verlag Dresden 2007 ISBN 978-3-936240-09-2, S. 19
  2. Elbhang-Kurier 11/2003
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