Leoni Wirth

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Prager Straße mit „Pusteblumen“-Brunnen (1974)
Prager Straße mit Schalenbrunnen (1974)
Glasspringbrunnen vor dem ehem. Robotron-Gebäudekomplex (2008)

Die Grafikerin und Bildhauerin Leoni Wirth (*6. August 1935 in Dresden; † 9. August 2012 in Berlin) erschuf für Dresden drei interessante Brunnenanlagen:

1. Den berühmten Pusteblumen-Brunnen mit fünf Pusteblumen und fünf Pilzen auf der Prager Straße. Erschaffen 1969 unter Mitwirkung von Kunstschmied Karl Bergmann und Landschaftsarchitekt Josef Pietsch. Heute am Originalstandort nur noch in einer Teilinstallation mit drei Pusteblumen zu sehen.

2. Den Schalenbrunnen ebenfalls auf der Prager Straße; erschaffen 1969. Nach dem Hochwasser 2002 wurde der Schalenbrunnen abgebaut und eingelagert. Für die Zukunft ist geplant: „Ein Promenadenring führend vom Postplatz bis zum Dippoldiswalder Platz (ursprünglich bis Dr.-Külz-Ring). Bei der Gestaltung des Dippoldiswalder Platz wird 2019 den Schalenbrunnen von Leoni Wirth wieder aufgebaut.“ (Lt. SZ-Bericht)

3. Der Glasbrunnen (Hyazinthenbrunnen) (1975) am Pirnaischen Platz vor dem ehemaligen Robotron-Komplex entstand im Zusammenhang mit der Vorplatzgestaltung der dortigen Ensemble-Bebauung nach ihrem Entwurf. Für die Kunstschmiedearbeiten zeichnete Kunstschmied Karl Bergmann und für die Glasereiarbeiten Helmut Kappelt (ehemals in der Grundstraße ansässig) verantwortlich.

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