Louisenstraße

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Straßenschild an der Ecke zur „Görlitzer“
links: Dreikönigsgymnasium
Onkel Tom's Hütte
Musikecke Juni 2006, heute bekannt als „Assi-Eck“
Straßenschild

Die Louisenstraße verläuft parallel zur Bautzner Straße von der Königsbrücker Straße zur Prießnitzstraße.

Neben dem jetzigen Bäcker Rißmann war vor dem Krieg eine Familiengaststätte. Die Feuerwache Neustadt liegt gegenüber der Einmündung der Förstereistraße. Sie wurde in der Zeit von 1912 bis 1916 nach Entwürfen des Architekten Hans Erlwein erbaut. Der Blumenladen Stamnitz ist bekannt aus Erich Kästners „Als ich ein kleiner Junge war“. Die Kreuzung mit der Alaunstraße wurde früher „Kuchenloch“ genannt, weil zwei Schwestern hier Kuchen buken und verkauften. Auf der rechten Seite befand sich an der Ecke die Drogerie Heidenreich. Gegenüber, wo heute „Katys Garage“ steht, gab es eine Gaststätte mit französischem Billard. Weiter nach Osten das Schokoladengeschäft Pätzig, Schreibwaren Seiffert und Kohlehandlung Tautenhahn. Dann Zigarrenladen, Friseur Zenker, Schokoladengeschäft Schulze und die 22. Volksschule.

Das Dreikönigsgymnasium hieß in der DDR-Zeit 22. POS „Dr. Richard Sorge“. Gegenüber stand die ehemalige Hilfsschule, das jetzige Kinderhaus Louise. Daneben ein Büdchen mit dem Namen Onkel Tom's Hütte.

Wenige Häuser weiter liegt das Projekttheater. An der Musikecke münden die Görlitzer Straße und die Rothenburger Straße ein. Hier stand früher die Kneipe „Hackerbräu". Auf der rechten Straßenseite wurde nach der Wende das Projekt „Schwarzes Schaf" gegründet, daneben liegt der Durchgang zum Nordbad (früher Germaniabad). Gegenüber stand Dr. Rädlers Armenschule, kenntlich an einem Medaillon mit der Aufschrift „Bete und arbeite“. Zwischen dem jetzigen Musikladen und der Armenschule waren u. a. die „Pommersche“ (Milch und Lebensmittel) und Nattowitz (Haushaltwäsche). Die Familie Nattowitz musste nach 1933 emigrieren. Die Milchhandlung Steglich befand sich östlich vom Nordbad. Frau Steglich hat noch selbst mit dem Hundewagen Milch ausgefahren.

An der Ecke Martin-Luther-Straße befand sich der Laden von Möbel-Ehrlich und gegenüber die Drogerie der Kette „Klepperbeins kluger Vogel“.

An der Ecke Talstraße ist zur Bunten Republik Neustadt für die Kinder am meisten los. Kurz vor der Prießnitzstraße wurde ein Haus für minderjährige Mütter eingerichtet, dahinter hatte sich nach der Wende mehrere Jahre lang ein alternatives Archiv angesiedelt.

[Bearbeiten] Weitere ausgewählte Adressen

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] Quellen

  1. http://www.neustadt-ticker.de/49093/alltag/neustadt-originale/schluss-aus-ausverkauf, http://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Schlachtfest-Black-Sheep-oeffnet-zum-letzten-Mal-seine-Tueren, http://www.sz-online.de/nachrichten/das-letzte-schwarze-schaf-verschwindet-3519260.html
  2. Anton Launer: Von einem leeren Laden. In: Neustadtgeflüster, 10.11.1999.
  3. Gehackt oder geschnitten? In: Neustadt-Geflüster, August 2016
  4. Dresden gestern und heute. In: DNN 24.11.2015, S. 12
  5. Adolf Hantzsch: Namenbuch der Straßen und Plätze Dresdens. Baensch, Dresden 1905.
    Schriftenreihe Mitteilungen des Vereins für Geschichte Dresdens, 17/18.

[Bearbeiten] Weblinks

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