Gondelhafen

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Kartenausschnitt aus dem Stadtplan von 1849 mit dem Gondelhafen oben rechts
Ansicht des alten Gondelhafens

Der ehemalige Gondelhafen von Dresden war ursprünglich ein umgebauter Teil des Stadtgrabens in Höhe der Jungfernbastei.

[Bearbeiten] Entwicklung

Ein Teil der Elbe wurde bei der Erweiterung der Festungsanlagen im 16. Jahrhundert in einem tiefen Graben rund um die Stadt geführt. Dieser Graben war mit der Elbe in Höhe des ehemaligen Belvederes auf der Jungfernbastei durch eine Schleuse mit der Elbe verbunden.

Als die Festung Dresden durch die Demolierungskommission unter Gottlob Friedrich Thormeyer von 1815 bis 1831 geschleift wurde, erweiterte man 1820 auch den ersten Teil des Stadtgrabens am Beginn der Brühlschen Terrasse zum Gondelhafen, so dass nun vom Hof des Zeughauses ein mit Kähnen befahrbarer Stichkanal entstand.

Doch mit dem Ausbau des Dresdner Terrassenufers begann man 1852 den erst wenige Jahrzehnte zuvor angelegten Gondelhafen wieder zuzuschütten. Es entstand eine Gartenanlage unterhalb des Brühlschen Gartens mit dem Namen "Elbhafen-Promenaden". Die Arbeiten wurden 1853 vollendet.

[Bearbeiten] Weblink

Stadtplan von 1862 mit Zeughausplatz mit Elbhafen-Promenaden an der Stelle des alten Gondelhafens.

Blick vom ehemaligen Gondelhafen zur Carolabrücke

[Bearbeiten] Literatur

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