Carolabrücke

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Carolabrücke
Ansichtskarte der Neustadt, links unten die Carola-Brücke

Die Carolabrücke ist eine der Elbbrücken und nach Königin Carola (1833-1907) benannt. Sie wurde am 6. Juli 1895 im Beisein der königlichen Famile, Stadtbaurat Hermann Klette und Oberbürgermeister Gustav Otto Beutler eingeweiht.[1]

Bei den Luftangriffen am 13. Februar 1945 blieb sie zunächst unzerstört. Beim Einmarsch der Roten Armee am 7. Mai 1945 wurden vier Bögen der Brücke von deutschen Truppen gesprengt.

Aufgrund der starken Zerstörung wurde von einem Wiederaufbau in alter Form abgesehen. 1952 wurden weitere erhaltene Teile demontiert und am 7. März 1952 die verbliebenen Bogenträger gesprengt.

1967 wurde mit dem Neubau einer Spannbetonhohlkastenbrücke mit nur einem Strompfeiler begonnen. Nach Fertigstellung erhielt sie am 3. Juli 1971 den Namen Dr.-Rudolf-Friedrichs-Brücke. Rudolf Friedrichs (1892-1947) war 1945/46 Oberbürgermeister von Dresden und 1946/47 sächsischer Ministerpräsident.

Obwohl die neue Spannbetonbrücke mit der Sandstein-Bogenbrücke von 1895 nur den Standort gemein hat, entschied der Stadtrat 1991 die Umbenennung wieder in Carolabrücke.

Die vierspurige Brücke verbindet den rechtselbischen Carolaplatz mit dem linkselbischen Rathenauplatz. Der Straßenbahnverkehr (Linie 3 und Linie 7) verläuft auf einem seperaten Gleiskörper.

Am Altstädter Brückenkopf befinden sich die 1907 von Friedrich Offermann geschaffenen Skulpturen der alten Carolabrücke "Bewegte Elbe" und "Ruhige Elbe".

[Bearbeiten] Quellen

  1. Stadtmuseum Dresden (Hrsg.): Das Namenbuch der Straßen und Plätze im 26er Ring. Fliegenkopf-Verlag, Halle 1993, ISBN 3-930195-01-1

[Bearbeiten] Weblinks

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