Güntzstraße

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Wohngebäude an der Güntzstraße
Hinweistafel vor der Nr. 34
Zusatzschild zum Güntzplatz, an dem die Güntzstraße endet

Die Güntzstraße in Johannstadt trägt ihren Namen nach dem Verleger und Kunstmäzen Justus Friedrich Güntz (1801-1875). Sie folgt einem Abschnitt des ehemaligen Akziserings, einem Rundweg, den Friedrich August der Gerechte hatte 1823 anlegen lassen, um die Mauthäuschen um die Stadt zu verbinden. Die Güntzstraße trennt damit die Johannstadt von der Pirnaischen Vorstadt.

Ursprünglich hieß sie nach dem Vorbild des unmittelbar angrenzenden, schon 1680 wegen der Pest eingerichteten Eliasfriedhofs Eliasstraße, genannt nach dem israelitischen Propheten Elija, von dem man sagt, dass er Tote erwecken konnte. Nach den Novemberpogromen 1938 wurde die Straße umbenannt. Der neue Namensgeber Güntz war auf dem Eliasfriedhof beigesetzt worden.

Die Güntzstraße ist ein verkehrsreicher Zubringer zur Albertbrücke. Sie beginnt am Straßburger Platz, führt Richtung Elbe zwischen den Einmündungen von Pillnitzer Straße und Dürerstraße am St. Benno-Gymnasium vorbei und endet am Güntzplatz. Die Linie 13 der Straßenbahn verkehrt entlang der Güntzstraße.

[Bearbeiten] Wichtige Adressen

[Bearbeiten] Quellen

  1. http://www.tenhumbergreinhard.de/05aaff9bed0fa4003/05aaff9bfd087c725/05aaff9d7c1097807.html
  2. Villa Eliasstraße 22
  3. CJZ Dresden: Weg der Erinnerung (archiviert)

[Bearbeiten] Weblinks

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