Soldatenheim

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Das Soldatenheim in der Dresdner Albertstadt war das letzte errichtete Gebäude der Militärstadt vor dem Ersten Weltkrieg. Es entstand von 1910 bis 1911 an der Königsbrücker Straße südlich der Pionierkaserne und schloss somit die Lücke zur Äußeren Neustadt in Richtung Bischofsplatz.

Das Soldatenheim entstand mit Spendenmitteln und Unterstützung sächsischer Offiziere, Industrieller und des sächsischen Königshauses.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es ab 1946 durch den neuen Sächsischen Landtag genutzt, der dort bis zur Auflösung der Länder bis Ende 1952 mehrfach tagte. Am 4. November 1950 fand hier ebenfalls die 1. konstituierende Sitzung des Landtages nach den Wahlen zur Nationalen Front im November 1950 statt.

Ab 1956 nutzte eine Einheit der damals gegründeten Nationalen Volksarmee das ehemalige Soldatenheim. Ab Mitte der 1960er Jahre wurde das Gebäude als sogenanntes "Haus der Armee" umgestaltet. Dort fanden interne Veranstaltungen für Militärangehörige und ihre Familien, aber auch öffentliche Veranstaltungen statt.

Nach der politischen Wende in der DDR fiel das Gebäude zuerst an die Bundeswehr, danach ging es in das Vermögen des Bundes über. Heute beherbergt das sanierte Gebäude das Goethe-Institut und bietet dort unter anderem Deutschkurse und Prüfungen an.

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