Hilde Rakebrand

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(* 22. Juni 1901 in Walkenried/Harz; † 5. März 1991 in Dresden-Wachwitz, Grab auf dem Loschwitzer Friedhof)

Hilde Rakebrand war Malerin, Pädagogin und Museumsleiterin. 1921 begann sie ihr Studium an der Akademie für Kunstgewerbe in Dresden, wurde 1925 Meisterschülerin von Prof. Carl Rade und 1928 freischaffende Künstlerin. Nach 1929 widmete sie sich der künstlerischen Ausgestaltung öffentlicher Gebäude, z.B. in Pulsnitz und Gottleuba. Ihre Hinwendung zum magischen Realismus zeigt sich z.B. im Tempera-Gemälde "Spielzeug-Holzpferd" (1930). 1933 wurde sie als "Kulturbolschewistin" verfemt und erhielt Ausstellungsverbot. Sie legte eine Prüfung als Gewerbelehrerin ab und gab Unterricht an einer Frauenfachschule. 1945 fiel ihre Wohnung den Bomben zum Opfer. 1946 bis 1949 lehrte sie als Dozentin für Malerei, Graphik und Keramik an der Dresdner Hochschule für Werkkunst, nach deren Auflösung arbeitete sie 1949 als Museumsassistentin. 1955 bis 1964 war sie Direktorin der Porzellansammlung und des Museums für Kunsthandwerk in Pillnitz. 1958 leitete sie die Übernahme der Schätze des Grünen Gewölbes aus den Kellern des Moskauer Finanzministeriums. 1964 ging sie in den Ruhestand und beschäftigte sich mit der Sammlung von Jugendstilglas.

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