Bahnhof Strehlen

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Bahnhof Strehlen
Bahnhof Strehlen mit einer Zugausfahrt des S-Bahn-Verkehrs Richtung Hauptbahnhof

Der Bahnhof Strehlen (Oskarstraße 14) liegt an der Bahnlinie Dresden – Decin (Tschechische Republik) am Streckenkilometer 60,14 und dient nur dem Personenverkehr. Betriebstechnisch ist er ein Haltepunkt und trägt die offizielle Bezeichnung "Haltepunkt Dresden-Strehlen".

Reisende für den S-Bahn-Verkehr erreichen den Bahnsteig über den Zugang der Oskarstraße, wo sich unmittelbar am Bahnhof eine Bushaltestelle der Linien 61, 63, 75 und 89 der Dresdner Verkehrsbetriebe befindet.

[Bearbeiten] Geschichte

Der Bau des Haltepunktes an der seit Anfang des 20. Jahrhunderts ausgebauten viergleisigen Eisenbahnstrecke begann 1901. Nach zwei Jahren, am 3. Juli 1903, wurde er der Öffentlichkeit übergeben. Bereits seit 1899 existierte 300 Meter weiter stadteinwärts der Königliche Bahnhof Strehlen, der allerdings an den neuen Fernbahngleisen lag, während der öffentliche Bahnhof zwischen den beiden Gleisen der alten Strecke als Inselbahnsteig errichtet wurde.

Gleichzeitig wurde ein Empfangsgebäude mit einer Wartehalle und einer Gastwirtschaft erbaut. Die charakteristischen grün-weißen Fliesen der Unterführung stammen aus der Mosaikplatten-Fabrik Otto Kauffmann aus Niedersedlitz. Bereits 1995 wurde die historische Bahnsteigüberdachung des Bahnsteiges erneuert und blieb als einzige derartige Konstruktion der vom Umbau betroffenen Stationen erhalten. Gleichzeitig wurde der Bahnsteig auf 55 Zentimeter erhöht, um den Reisenden einen besseren Zustieg zu den Zügen zu ermöglichen. Es wurde ein Fahrstuhl errichtet.

Das denkmalgeschützte ehemalige Bahnhofsgebäude mit der Wartehalle ist seit Jahren geschlossen und befindet sich in einem sanierungswürdigen Zustand. Die Dresdner Verkehrsbetriebe (denen das Haus nicht gehört) planen (Stand 2015), in den oberen Etagen des Altbaus Pausenräume für Bus- und Straßenbahnfahrer sowie ein Büro für den Einsatzplan-Disponenten einzurichten. Im Hof soll ein Neubau entstehen, der ein Gleichrichterunterwerk beherbergt.[1]

[Bearbeiten] Literatur und Quellen

  1. Nora Domschke: Neue Pläne für den Bahnhof Strehlen. In: Sächsische Zeitung 15. Juni 2015, S. 16

[Bearbeiten] Weblinks

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