Bad Schandau

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Wappen von Bad Schandau in einem Keramiksgraffito von Hans Nadler unter der Augustusbrücke

Der Kurort Bad Schandau (bis 1920 Schandau) ist eine Stadt an der Elbe südöstlich von Dresden (30 km) im Elbsandsteingebirge mit etwa 3.800 Einwohnern. Der zentral gelegene Erholungs- und Kneippkurort am Nationalpark gehört zu den ältesten Urlaubsorten in der Sächsischen Schweiz und liegt an der Mündung der Kirnitzsch. Folgende Ortsteile gehören dazu Krippen, Postelwitz, Schmilka und Ostrau (Ostrauer Scheibe).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Verkehr

1580 Befehl an die Behörden zu Hohnstein, einen neuen Teich, Schleusen und Schutzwehr zur Beförderung der Holzflöße auf der Kirnitzsch zu bauen. [1]

Als 1838 die Königlich privilegierte Sächsische Dampfschiffahrts-Gesellschaft gegründet war, konnte die Stadt Schandau touristisch per Dampferflotte erschlossen werden.

Mit dem Bau der Sächsisch-Böhmische Eisenbahn nach Bodenbach (heute Děčín/Tschechische Republik) erhielt Schandau Anschluss an die Eisenbahnstrecke aus Dresden, die im dortigen Böhmischen Bahnhof begann. Am 9. Juni 1850 Eröffnung der Teilstrecke Königstein–Krippen. Der Bahnhof wurde am 1. Juli 1877 für den Personen- und Güterverkehr am Kilometerpunkt 22,76 der Eisenbahnstrecke eröffnet.

Ein nostalgisches Erlebnis ist eine Fahrt mit der Kirnitzschtalbahn. [1] Die 1898 eröffnete Bahn ist die einzige Straßenbahn der Welt, die in einen Nationalpark einfährt. Die Traditionsbahn fährt gemächlich durch das wildromantische Tal entlang dem Gebirgsbaches Kirnitzsch. Die neun Haltestellen von Bad Schandau bis zum Lichtenhainer Wasserfall sind ideale Ausgangspunkte für erlebnisreiche Wanderungen im Nationalpark.

Die Stadt Bad Schandau ist von Dresden mit der S-Bahn S1 erreichbar.

Die Einwohnerzahlen sind seit Jahrzehnten dramatisch rückläufig.

[Bearbeiten] Personen in Verbindung mit Königstein

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Joachim Wünsch: Die Obere Schleuse bei Hinterhermsdorf. in: Sächsische Heimatblätter, 6/1960

[Bearbeiten] Weblinks

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