Wundtstraße

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Blick aus dem Gebäude der Wundtstraße 9 auf das Gebäude der TU Dresden (im Hintergrund) mit dem Institut für Berufspädagogik, ganz hinten Turmuhr am Weberplatz, links das Gebäude der Wundtstraße 3, (1989)

Die Wundtstraße, eine kleinere Nebenstraße in der heutigen Südvorstadt östlich der Ackermannstraße, verläuft in Nord-Süd-Richtung vom heutigen Weberplatz (früher Reichenbachplatz) bis zum Zelleschen Weg.

Die Straße ist als solche – jedoch noch ohne Namen – bereits im Stadtplan von Dresden von 1908 zu finden, nachdem sich am damaligen Reichenbachplatz das Königliche Friedrich-August-Lehrerseminar im Bau befand, das heute ein Gebäude der Technischen Universität Dresden ist. Benannt wurde die Straße nach dem Begründer der Psychologie als eigenständiger Wissenschaftszweig, Wilhelm Max Wundt (* 16. August 1832 in Neckarau; † 31. August 1920 in Großbothen), der u.a. Professor und Rektor an der Universität in Leipzig war[1].

Ab 1969 wurden an der Wundtstraße sechs 15-geschossige Hochhäuser für je 500 Internatsplätze erbaut, zwei für die Hochschule für Verkehrswesen und vier für die TU Dresden. 1971 konnte das Gebäude Wundtstraße 1 übergeben werden, 1972 folgte die meisten anderen, 1973 das letzte. Im Zuge einer FDJ-Initiative zur Verbesserung der kulturellen Angebote für die Studenten entstanden aus Anlass der X. Weltfestspiele der Jugend und Studenten 1973 in Berlin drei Studentenclubs in den Wohnhäusern[2], jeweils in der 1. Etage. Benannt nach den Hausnummern waren das:

Im Zuge der Sanierung der Studentenwohnheime mussten diese Clubs schrittweise ihr angestammten Lokalitäten verlassen. Mit dem Beginn der Sanierung des letzten Wohnheims (Nr. 1) im Jahr 2011 gibt es keine Studentenclubs mehr auf dem Areal. Stattdessen eröffnete das Studentenwerk 2013 mit der „WUeins“ im Erdgeschoss des Gebäudes Wundstraße 1 eine kommerzielle Abend-Mensa.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. deutschsprachige Wikipedia: Wilhelm Max Wundt
  2. Geschichte der Hochschule für Verkehrswesen „Friedrich List“ Dresden. Transpress Verlag, Berlin 1989, Prof. Dr. sc. oec. Werner Gross und Prof. Dr. sc. oec. Gerhard Rehbein, ISBN 3-344-00324-0, S. 101f.

[Bearbeiten] Weblinks

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