Schloss Nickern

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Schloss Nickern

Das Schloss Nickern war bis zum Jahr 2000 Heimat des gleichnamigen Vereins und bot Raum für vielfältige Kultur. Aufgrund von Sparmaßnahmen der Stadt Dresden und Klagen von Anwohnern wurde dieses Kulturzentrum geschlossen. Die im Erdgeschoss beheimatete Teestube Teegadrom zog in die Neustadt auf die Louisenstraße, das benachbarte Eselnest in die Leipziger Vorstadt an die Elbe. Hierüber berichtete auch die Dresdner Wandereule.

Die wenigen etwas einfallslosen Versuche, das Schloss wiederzubeleben, sind allesamt gescheitert, allerdings gibt es nach wie vor Interesse an einer erneuten kulturellen Nutzung des Hauses, auch durch ehemals am Schloss Nickern e. V. Beteiligte. So gab es im Sommer dieses Jahres ein Ums-Schloss-Herum-Altnickern-Straßenfest, das unter dem Namen Nickern feiert Mama Pacha (Mutter Erde) einen Eindruck des ehemaligen Flairs gab.

Seit Ende Oktober 2004 hat das Schloss Nickern mit André Vogt einen neuen Eigentümer. Das Schloss soll vor allem kulturell genutzt und der Öffentlichkeit erhalten werden. Dafür ist gemeinsam mit Anwohnern und kulturell interessierten Bürgern eine behutsame Wiederbelebung geplant. Zur Zeit befindet sich zu diesem Zweck ein Schlossverein in Gründung, der die entsprechende Plattform sein soll. Auch eine Auferstehung der beliebten und weithin bekannten Schlossfeste ist in Vorbereitung.

[Bearbeiten] Geschichte des Schloss Nickern

Bereits im 12. Jahrhundert befand sich auf dem Gelände des heutigen Schlosses eine Wasserburg, das ursprünglich dem Adelsgeschlecht derer von Karras gehörte, die auch Lockwitz besaßen. Die weiteren Besitzer des Ritterguts waren u. a.:

1945 erfolgte die Enteignung der letzten Besitzer des Ritterguts.

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