Hermann-Prell-Straße

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„Hermann-Prell-Blick“
Villa Tiberius und Villa Schau ins Land
Straßenschild

Die Hermann-Prell-Straße befindet sich in Loschwitz und führt serpentinenartig von der Schillerstraße hinauf zur Wolfshügelstraße. Benannt ist sie nach dem Maler und Bildhauer sowie Professor für Historienmalerei an der Kunstakademie Hermann Prell (1854-1922)[1]. Vor der Eingemeindung zu Dresden am 21. Januar 1921 hatte sie den Namen Eschebachstraße.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Kulturdenkmale

In der Nr. 4 wohnte der Flugzeugingenieur Brunolf Baade (1904-1969).

[Bearbeiten] Geschichte

Der Commerzienrat Carl Eschebach besaß an der heutigen Hermann-Prell-Straße Grundstücke und wollte sie durch den Bau einer Straße erschließen. 1896 stellte er einen Bauplan auf „zur Erbauung einer Straße zur Verbindung der hiesigen Schillerstraße mit der Bismarckstraße in Weißer Hirsch“. Die Bismarckstraße in Weißer Hirsch ist die heutige Wolfshügelstraße. Nach der Fertigstellung der Straße 1897 beschloß der Gemeinderat am 1. September 1897 „die von Herrn Commerzienrath Eschebach erbaute ... Straße soll den Namen ‘Eschebach-Straße’ erhalten“. Das oberste Stück liegt bereits auf der Flur von Weißer Hirsch. Am Beginn der Straße aus Richtung Weißer Hirsch ließ er sich ein Haus im oberbayrischen Stil als Sommersitz bauen. Eschebach war Gründer der Eschebachschen Werke. 1902/03 ließ er am Albertplatz eine Villa, einen prunkvollen Neobarock-Bau, errichten. Heute befindet sich dort die Hauptgeschäftsstelle der Volksbank Dresden-Bautzen eG.

Die Umbenennung in Hermann-Prell-Straße erfolgte mit Wirkung vom 1. Juni 1926. Zu dem Zeitpunkt gab es in Dresden bereits eine Eschebachstraße (in Pieschen), die ebenfalls nach Carl Eschebach benannt wurde.

[Bearbeiten] Quellen

  1. deutschsprachige Wikipedia: Hermann Prell

[Bearbeiten] Weblinks

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