Weißer Hirsch

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Namenspatron im Geländer am Obelisk Collenbuschstraße

Der Stadtteil Weißer Hirsch war bis 1945 Kurbad. Die Tradition wurde von Heinrich Lahmann und seinem bekannten Sanatorium begründet. Berühmte Kurgäste waren u.a. Mitglieder europäischer Adelshäuser, die Schauspielerinnen Marika Rökk und Magda Schneider.

Während am 1. April 1921 insgesamt 17 wirtschaftsschwache Landgemeinden nach Dresden eingemeindet wurden, regte sich in den drei wohlhabenden Orten Loschwitz, Blasewitz und dem Weißen Hirsch erbitterter Widerstand der Anwohner gegen die Pläne des Ministeriums des Innern. Der beharrliche Standpunkt der städtischen Kollegien und eine Verordnung vom 28. März 1921, welche dem Stadtteil den Beinamen Kurort einbrachte, führten letztlich zur Einverleibung.

Kein Geringerer als der Schriftsteller Gerhart Hauptmann sah am 13. Februar 1945 vom Weißen Hirsch aus die Stadt während der Luftangriffe in Schutt und Asche versinken und schrieb: "Wer das Weinen verlernt hat, ..."

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