Europabrunnen

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Europa auf der Stiergestalt von Zeus
Europabrunnen

Der Europabrunnen befindet sich am Königsheimplatz (eingeweiht am 5. Mai 1921) in Blasewitz, an der Grenze zu Johannstadt. Diese Brunnenanlage (14 Meter Länge) wurde, als besonderen Schmuck des Königsheimplatz übergeben. Auf einem umfangreichen Unterbau stand ein mächtiger Bronzestier, auf dem ein schlankes Mädchen, die Europa ein phönizische Königstochter, saß. Die Plastik im Zentrum der Brunnenanlage stellt Europa, die Geliebte des Zeus, dar. Als Stier verwandelt entführte er sie nach Kreta und zeugte mit ihr Minos, Rhadamanthus und Sarpedon. Zu den zahlreichen Denkmälern und Brunnen die der Akademieprofessor und Geheime Hofrat Georg Wrba (gestorben 1939) für Dresden schuf, zählt auch dieser Brunnen. Die Ausführung des 1922 eingeweihten Brunnens lag in den Händen des Amtsbaurates Borrmann, der Steinmetzfirma Eberlein und des Kunstgießers Zincke.

Die Geschichte dahinter ist:

Der Europabrunnen ist eine Schenkung der Stadt Dresden an die Blasewitzer Einwohner anlässlich der Eingemeindung 1921 nach Dresden, gegen ihren Willen. Der verärgerte Volksmund deutete die Darstellung wie folgt: der Stier sei in Wirklichkeit der Dresdner Oberbürgermeister Bernhard Blüher und die gewaltsamen (nach Dresden) entführte Dame ist die Gustel von Blasewitz.

Es ist zu beobachten, dass einige Bürger die Europa "verzieren". Indem sie auf die Statue klettern und verschiedene Kleidungsstücke anbringen z.B. einen BH oder eine Weihnachtsmütze.

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