Altonaer Straße

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leerstehendes Gebäude an der Altonaer Straße/Ecke Löbtauer Straße

Die Altonaer Straße in der Friedrichstadt wurde nach der Gaststätte „Altona“ benannt. Die Hausnummern 17, 19 und 21 gehören zur Wohnhausgruppe für die Johann-Meyer-Stiftung.

Diese alte, zuerst wenig bebaute Straße war lange Zeit namenlos. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts hieß sie Vor dem Löbtauer Schlage, seit 1840 An der Ziegelscheune nach der bis 1879 dort gelegenen alten kurfürstlichen Ziegelei. Der nach ihrem Abbruch nicht mehr ganz passende Straßenname wurde auf Ansuchen der Anwohner 1902 durch die heute Benennung ersetzt[1].

[Bearbeiten] Adressen (Auswahl)

Auf dem Gelände zwischen Altonaer, Löbtauer und Fröbelstraße befand sich das Krankenhaus Löbtau. Einzelne Gebäude werden heute als Senioren- und Pflegeheim sowie als Geriatrische Rehabilitationsklinik des Krankenhauses Dresden-Neustadt genutzt.

In der Altonaer Straße 6 (I. Stock) wohnte der Puppenspieler und Zauberkünstler Paul Hölzig (19111989)[2], der mit seinen Bärenfelser Puppenspielen zum Begründer des Staatlichen Puppentheaters Dresden geworden ist.

Auf der Brache zwischen Löbtauer und Behringstraße soll ein Neubau namens „Carré Löbtau“ entstehen. Die ersten Mieter können voraussichtlich Ende 2017/Anfang 2018 einziehen.

Unter der Hausnummer 15 ist der Wertstoffhof Friedrichstadt zu finden.

An der Kreuzung Altonaer Straße/Behringstraße befindet sich ein Spielplatz für Kinder bis zu einem Alter von zehn Jahren, der 2018 für rund 37.000 Euro saniert wurde.[3]

[Bearbeiten] Quellen

  1. Adolf Hantzsch: Namenbuch der Straßen und Plätze Dresdens. Baensch, Dresden 1905.
    Schriftenreihe Mitteilungen des Vereins für Geschichte Dresdens, 17/18., S. 4
  2. Adreßbuch der Gau- und Landeshauptstadt Dresden 1943/44
  3. Pressemitteilung der Stadt Dresden, 19.6.2018

[Bearbeiten] Weblinks

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