Altendresden

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Altendresden um 1640, Relief von Dietrich Nitzsche an der Hauptstraße
Altendresden um 1700, Relief von Egmar Ponndorf an der Hauptstraße

Auf dem Gebiet der heutigen Inneren Neustadt befand sich ursprünglich ein Fischerdorf der slawischen Nisaner, welches sich allmählich in eine deutsche Ackerbürgersiedlung wandelte. 1350 wurde der Ort erstmals als Altendresden ("Antiqua Dressdin") urkundlich erwähnt. Die sich zunächst als selbstständige Gemeinde entwickelnde Siedlung erhielt 1403 Stadtrecht, 1549 erfolgte die Vereinigung mit der Residenzstadt Dresden auf der anderen Elbseite. 1685 vernichtete ein Großbrand fast das gesamte Altendresden, welches im 18. Jahrhundert nach Plänen von Wolf Caspar von Klengel als "Neue Königsstadt" mit barocken Prachtstraßen und Gebäuden bis 1732 wiedererrichtet wurde. Die Innere Neustadt ist entgegen ihrer heutigen Bezeichnung der ursprünglichste und älteste Teil der Stadt Dresden. Einige Häuser in der Heinrichstraße und Rähnitzgasse sind wahrscheinlich heute noch Zeugen der Zeiten vor dem Stadtbrand.

Nach Abriss der nicht mehr benötigten Festungsmauern (Entfestigung) ab 1809 entstand ein den barocken Kern umgebender Grüngürtel mit klassizistischen Villen. Von der barocken Bebaubung blieben 1945 der westliche Teil der Hauptstraße, das ehemalige Rathaus und die Große Meißner Straße verschont, während der östliche Teil total zerstört wurde.

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