Reisewitzer Straße

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Straßenschild
Reisewitzer Straße am Bonhoefferplatz
Beginn der Reisewitzer Straße mit Blick auf die Friedenskirche, um 1900

Die Reisewitzer Straße reicht von der Wernerstraße in Löbtau bis zur Tharandter Straße an die Gemarkungsgrenze zu Plauen und gehört mit der Nr. 82 zu einer der längsten Straßen in Löbtau. Als Kulturdenkmale sind die Eckhäuser am Bonhoefferplatz und an der Frankenbergstraße ausgewiesen.

Nach der Kesselsdorfer Straße bildet die Reisewitzer die zweitgrößte Einkaufsstraße des Stadtteils. Neben zahlreichen Einzelhandelsgeschäften haben sich auch gastronomische und touristische Einrichtungen wie das Hotel am Bonhoefferplatz und ein italienisches Restaurant angesiedelt. Das Weltcafé und das Bistro „Westside“ haben nach einigen Betriebsjahren mittlerweile wieder geschlossen.

[Bearbeiten] Geschichte

Die Straße führte von der damaligen Vorstadt Löbtau südwärts bis an das in der Vorstadt Plauen gelegene Vorwerk Reisewitz. Benannt wurde dieses nach dem Bergdirektor Johann Bratislaw von Reisewitz, der es von 1702 bis zu seinem Tod 1709 besaß. Durch die Anlage von Straßen in der Nähe verschwand der Name allmählich, hatte sich aber auf dessen Gelände im Jahr 1868 errichteten Brauerei zu Reisewitz erhalten[1].

1875 wurde der Vermesser Emil Ueberall beauftragt, einen Bebauungsplan für die noch unbebauten Flächen Löbtaus anzufertigen. Ueberall wies der Reisewitzer Straße aufgrund ihrer wichtigen Verbindungsfunktion eine Breite von 17 Metern zu, die übrigen Straßen im Ort sollten nur 13 Meter breit sein.[2]

[Bearbeiten] Ausgewählte Adressen

[Bearbeiten] Quellen

  1. Adolf Hantzsch: Namenbuch der Straßen und Plätze Dresdens. Baensch, Dresden 1905.
    Schriftenreihe Mitteilungen des Vereins für Geschichte Dresdens, 17/18., S. 117
  2. Landeshauptstadt Dresden (Hrsg.): Löbtau im Wandel. Stadterneuerung für Dresden. Dresden 2008. S. 20/21.
  3. Annechristin Bonß: Sorge um Dresdens Garagenhöfe. In: Sächsische Zeitung 8.10.2016
  4. Adressbuch 1913, 4. Teil, S. 42; Adressbuch 1921, 4. Teil, S. 42; Adressbuch 1932, 4. Teil, S. 35.
  5. Anzeige 25 Jahre Sachsengarage in: Wochenkurier 23.9.2015, S. 13
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