Bönischplatz

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Parkähnliche Idylle ...
... mit Jugendstil-Fassaden

Der Bönischplatz ist der zentrale Platz der nördlichen Johannstadt.

[Bearbeiten] Lage und Verkehr

Der Platz liegt zwischen Elsasser Straße und Pfotenhauerstraße an der Einmündung der Bundschuhstraße. Er besteht im Wesentlichen aus einer von der Bundschuhstraße aus befahrbaren Sackgasse mit Parkplätzen entlang einer Häuserfront.

Am Bönischplatz hält die Buslinie 62, es gibt eine TeilAuto-Station.

Schon 1932 Wirtschaftsstandort: der Bönischplatz.

[Bearbeiten] Bebauung und Gestaltung

Ende des 19. Jahrhunderts entstanden die Bürgerhäuser am Bönischplatz. Schon damals (1897) erhielt er den Namen des Dresdner Politikers Karl Friedrich Emil Bönisch. Bönisch wohnte in der Blumenstraße (geboren 27. Februar 1832 in Neukirch bei Königsbrück). Er wirkte von 1871 bis Ende Januar 1894 als Stadtrat und Bürgermeister in Dresden. Er starb hier am 9. November 1894 (Quelle: Informationen im Stadtmuseum). Ab 1922 gab es hier den Gasthof "Bönischhof" im Besitz von Emil Max Rahm. 1945 blieben relativ viele Gebäudeteile verschont, sodass der Straßenzug nach historischem Vorbild rekonstruiert werden konnte. Er steht heute unter Denkmalschutz und hebt sich von den umgebenden Plattenbauten ab.

Die Gestaltungsversuche des Johannstädter Kulturtreffs hielten dem Vandalismus des sozial geladenen Viertels allerdings nicht lange stand.

Anfang Juli 2015 stellte die Stadtentwässerung Dresden eine originalgetreue Kopie des historischen Kanaleinstiegshäuschens auf, das früher den Bönischplatz zierte.[1]

[Bearbeiten] Einzelhandel

Der Bönischplatz wird vom Stadtplanungsamt als "Wohnnahes Zentrum" eingestuft. Laut Bebauungsplan übernimmt er den "Schwerpunkt versorgender Funktionen" im Norden der Johannstadt. Der Platz versammelt eine Vielzahl von Geschäften des Einzelhandels.

Gastronomie:

Lebensmittel und Gebrauchswaren:

Dienstleistungen:

Gesundheit:

Bekleidung:

Die Fahrbibliothek hält jeden Mittwoch am Bönischplatz. In der Nähe befinden sich außerdem das Ärztehaus Bundschuhstraße sowie die Kaufhalle an der Pfotenhauerstraße.

[Bearbeiten] Quellen und Weblinks

  1. Simone Burig: Kanalhäuschen stinkt Anwohnern. In: freitagSZ 20.11.2015, S. 3
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