Karl Friedrich Emil Bönisch

Stadtwiki Dresden - Freiraum für Ideen und Wissen über Dresden
Wechseln zu: Navigation, Suche

Karl Friedrich Emil Bönisch, auch Carl Friedrich Emil Bönisch (* 27. Februar 1832 in Neukirch bei Königsbrück; † 9. November 1894 in Dresden) war ein ehemaliger Bürgermeister von Dresden.

Karl Friedrich Emil Bönisch war seit 1871 Stadtrat in Dresden. 1884, nach dem Ausscheiden seines Amtsvorgängers Conrad Wilhelm Rüger, wurde er zum Zweiten Bürgermeister von Dresden gewählt. Dieses Amt übte er bis zu seinem Tod im Jahr 1894 aus. Oberbürgermeister war zu dieser Zeit Dr. Paul Alfred Stübel. Bönisch war Mitglied der liberalen Deutschen Fortschrittspartei (DFP) und war von 1875 bis 1892 Abgeordneter in der Zweiten Kammer des Sächsischen Landtages aus dem Wahlbezirk Dresden 3.[1][2]

Er wohnte zuletzt in der Blumenstraße 1, II. Stock und wurde nach seinem Tod auf dem Trinitatisfriedhof begraben. Seine Gattin Pauline wohnte bis etwa 1903 in der Wohnung weiter und ist letztmalig im Adressbuch von 1907 in der Pestalozzistraße 3 zu finden[3]. Ihm zu Ehren wurde der Bönischplatz an der Abzweigung der beiden Straßen Blumen- und Pfotenhauerstraße in der nördlichen Johannstadt benannt.

In Kamenz gibt es ebenfalls einen Bönischplatz, der nach dem Mediziner, Schriftsteller und Förderer Johann Gottfried Bönisch (1777-1831) benannt ist. Dessen zweite Ehefrau Johanne Sophie ist wiederum bis etwa 1851 in der Dresdner Neustadt nachgewiesen[4].

[Bearbeiten] Quellen

  1. Carl Friedrich Emil Bönisch in den Historischen Protokollen des Sächsischen Landtages
  2. Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Liste der Mitglieder des Sächsischen Landtags 1883/84”
  3. Adressbuch von 1907
  4. Adressbuch von 1851
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Werkzeuge