Nürnberger Ei

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Skulptur „Lesendes Mädchen“ an der Stadtteilbibliothek Südvorstadt

Das „Nürnberger Ei“ ist die liebevolle Umschreibung für den ovalen Platz an der Nürnberger Straße in Höhe Liebigstraße, unweit des Nürnberger Platzes. An der Parkanlage befindet sich auch die Gleiswendeschleife für die Straßenbahnlinie 8 („Südvorstadt“) und unweit die Bushaltestelle für die Linie 61 („Bernhardstraße“).

Dieser Platz war Bestandteil eines mit „Altstadt-Südwest“ bezeichneten und 1899 von den städtischen Gremien beschlossenen Bebauungsplanes[1]. Ursprünglich war diese Aufweitung als Standort für eine Kirche vorgesehen. Wegen der Stiftung der Zionskirche durch den Unternehmer Johann Hampel entfiel diese Nutzung[2].

An der Nordseite befand sich bis 1992/1993 eine Gaststätte Namens „Nürnberger Ei“[3]. An gleicher Stelle wurde 1994–1996 ein achtgeschossiges ovales Büro- und Geschäftshaus gleichen Namens errichtet (Nürnberger Straße 31a). Hier befindet sich heute unter anderem das „Dresden-concept Welcome Center“ der TU Dresden[4].

In den Gebäuden rings um den Platz befinden sich eine Vielzahl von Geschäften, was ihn zum Stadtteilzentrum der Südvorstadt-West macht.

An der Kreuzung Nürnberger Straße/Liebigstraße befindet sich eine Trafostation der Drewag. Diese wurde künstlerisch gestaltet und informiert auch über das Nürnberger Ei des Peter Henlein.


[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Dresdner Nachrichten, 11.06.1899, S. 9
  2. Anette Dubbers: Die Südvorstadt, Dresden 2004, S. 43f, 48.
  3. Foto Gaststätte „Nürnberger Ei“ von 1968
  4. https://ddcwelcome.de
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