Kammerdieners

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Als Kammerdieners bezeichnete man zuletzt das ganze Geviert von der Scheunenhofstraße bis zur Eschenstraße, das vom Dammweg und der Königsbrücker Straße begrenzt wurde. Der Gasthof selbst lag auf einem Grundstück, auf dem sich heute die Königsbrücker Straße 37, 39, 41 und die Schönbrunnstraße 2 und 4 befinden.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] 1813: Kosakenoberst Dawydow

Hier wohnte 1813 der Kosakenoberst Dawydow.[1]


[Bearbeiten] 1842: Platzbäckerei Carl Gottlieb Richter

Ab 1842 pachtete der Platzbäcker Carl Gottlieb Richter die Bäckerei im Kammerdieners.[2] Zuvor betrieb er eine Platzbäckerei auf der Holzhofgasse 1.[3]

Nach der Übernahme des Kammerdieners durch die Fleischerinnung wurde sein Pachtvertrag gekündigt, und ab 1858 übernahm der Platzbäcker Mor. L. Gerlach die Bäckerei.[4]

[Bearbeiten] 1857 bis 1873: Innungsschlachthof der Fleischerinnung

Im Jahr 1852 wurde Dresden zusammen mit Köln und München eine Großstadt mit über 100.000 Einwohnern (das Volkszählungsergebnis vom 3. Dezember 1852 ergab 104.199 Dresdner Bürger). Der alte Kuttelhof (Schlachthof) stieß mit seinen Kapazitäten dadurch zunehmend an seine Grenzen.

Im Jahr 1857 übernahm die Fleischerinnung das Grundstück des Kammerdieners, welches sich seit 1850 durch Zukäufe durch den Gasthofbesitzer Carl Moritz Berthold fast verdoppelt hatte.[5][6]

Carl Moritz Berthold zog an den äußersten Rand seines Besitzes, in das zu diesem Zwecke neugebaute Haus Königsbrücker Straße 19b (Kammerdieners hatte die Nr. 19). Durch die Anlage der Eschenstraße geriet dieses Haus nördlich dieser Straße und wurde bei der Neunummerierung als Königsbrücker Straße 45 bezeichnet.[7]

Die Fleischerinnung verpachtete den Gasthof an den Gastwirth J. C. Glob. Zenker und richtete auf dem großen Gelände Schlachthäuser, Ställe, Hallen und einen Viehmarkt ein.[8]

Auch die Bäckerei wurde neu verpachtet, woraufhin der dort langjährig wirkende Bäcker Carl Gottlieb Richter und der Lithograph Julius Alexander Richter das Parterre verlassen mußten. Ab 1858 übernahm der Platzbäcker Mor. L. Gerlach die Bäckerei.[9]

[Bearbeiten] 1859: Innungsfleischermeister J. C. Jul. Schädlich

Im Jahr 1859 übernahm der Innungsfleischermeister J. C. Jul. Schädlich die Verantwortung für den Schlachthof, der in dem Jahr auf ihn überging.[10] Dabei arbeitete er eng mit seinem Kollegen, dem Innungsfleischermeister C. A. Rothe zusammen, der dann ab 1859 als Schlachtviehhändler für den Schlachthof tätig war.[11] C. A. Rothe stammte aus einer Fleischerfamilie und wohnte zu dem Zeitpunkt bei seiner verwitweten Mutter in der Johannisgasse 13.[12] Die Fleischerei Rothe befand sich bis 1857 im großen vierstöckigen Haus Lange Gasse 18, das der Familie gehörte.[13]

Bereits nach einem Jahr zog J. C. Jul. Schädlich 1860 aus dem Schlachthof wieder aus und erwarb zu diesem Zweck das kleine nur einstöckige Haus in der nahen Louisenstraße 63.[14] Ab diesem Zeitpunkt arbeitete er auch nicht mehr als Fleischer, sondern leitete den Schlachthof als Eigentümer. Auch der Schlachtviehhändler C. A. Rothe zog dann 1861 mit seiner verwitweten Mutter auf die Louisenstraße nahe seiner Arbeitsstelle (in das Haus Nr. 5).[15] C. A. Rothe bezog schon 1863 im Kammerdieners eine Dienstwohnung, behielt aber auch noch eine Weile seine Wohnung in der nahen Louisenstraße 5 für seine alte Mutter Johanne Rosine, die Ende 1865 verstarb.[16]

Durch weitere Zukäufe, die das Gelände auf das Zweieinhalbfache der Größe von 1850 brachten, konnte J. C. Jul. Schädlich den Schlachthof bis 1862 um einen zweiten Hof erweitern, indem er Gebäude auch längs des Dammweges und längs des westlichen Teils der Scheunenhofstraße errichten ließ.[17]

Zu dieser Zeit wurde die Eschenstraße angelegt, die als Einmündung für die zwei Jahre zuvor entstandene Schönbrunnstraße diente. Damit entstand eine stabile städtebauliche Situation nördlich des Schlachthofes, der dann vom westlichen Teil der Eschenstraße mit einer Mauer abgetrennt wurde.[18]

1863 zog der pensionierte Innungsfleischermeister C. H. Wolf in den II. Stock des Kammerdieners und unterstützte seinen älter werdenden Kollegen J. C. Jul. Schädlich bei der Schlachthofleitung.[19] C. H. Wolf betrieb bis 1861 die Fleischerei in der Pirnaischen Straße 51 und hatte zu diesem Zwecke dieses große fünfstöckige Gebäude auch erworben.[20]

Schon 1865 gab es seitens des Eigentümers J. C. Jul. Schädlich Bemühungen, den Schlachthof in jüngere Hände zu übergeben. C. H. Wolf verfügte nicht über das notwendige Vermögen und übernahm als Schänk=, Speise= und Gastwirth den den Gasthof Zum Culmbacher Hof in der Badergasse 24.[21]

Für C. H. Wolf zog der Schlachtviehhändler C. F. Ed. Zimmermann in den I. Stock des Kammerdieners.[22] Dafür zog der Schlachtviehhändler C. A. Rothe in den III. Stock.[23] C. F. Ed. Zimmermann ging seiner Arbeit als Schlachtviehhändler zuvor ab 1861 von der benachbarten Königsbrücker Straße 17 aus.[24] Durch seinen Einzug in das Kammerdieners wurde er zur integrativen Person im Schlachthof.

Während unter J. C. Jul. Schädlich der Gastwirt Zenker das Lokal Zum Schönbrunnen als Pächter behielt, schädigten die Umbaumaßnahmen die Bäckerei. Der Platzbäcker Mor. L. Gerlach gab sein Geschäft schon nach gut drei Jahren 1862 wieder auf, der Platzbäcker Lahse versuchte 1864 vergeblich einen Neustart.[25]

[Bearbeiten] 1866: Innungsfleischermeister August Samuel Hübner

1866 erwarben Sam. A. Hübner privat. Fleischer, und Consorten den Schlachthof und benachbartes Baugelände in fast gleicher Größe.[26]

[Bearbeiten] Die Fleischhauerdynastie Hübner in Dresden bis 1866

Der Innungsfleischermeister August Samuel Hübner war eine Institution in der Fleischerinnung. Er stammte aus einer alteingesessenen Fleischhauer-Familie. Schon um 1830 betrieb der Fleischhauer Johann Samuel Hübner in seinem Haus Pirnaische Gasse 239 (später: Nr. 13) eine Fleischerei und Juliane Hübner war als Fleischverkäuferin in der Innenstadt in der Schössergasse 361 tätig, außerdem betätigte sich Ferdinand Gotthard Hübner als Hausschlächter - zunächst vom Altmarkt 518, ab 1834 dann von der Elbgasse 15b aus.

1866 wohnte der pensionierte Fleischermeister August Samuel Hübner in der Seestraße 12 II. Stock beim Fleischer J. C. E. Hübner, der im Parterre sein Geschäfts-Local hatte und im I. Stock wohnte (das große Haus hatte 6 Stockwerke). August Samuel Hübner war Eigentümer des Hauses am Elbberg 22, wo er als in Berlin ausgebildeter Fleischermeister ab 1847 die Fleischerei betrieb, die der Hausschlächter Ferdinand Gotthard Hübner dort 1839 eingerichtet hatte, um auch ein festes Geschäft als Fleischhauer betreiben zu können. 1866 war J. Aug. Ludw. Gotthard Hübner Inhaber des Rauchfleischwaren=Geschäftes dort.

Ferdinand Gotthard Hübner kaufte sich 1847 in der Innenstadt das Haus Große Brüdergasse 2 und errichtete dort eine weitere Fleischerei Hübner, die solche Gewinne abwarf, daß er zusätzlich das Haus am Elbberg 20 erwarb. Im Jahr 1866 wohnte seine Witwe Johanne Friedrike Rosine dort in der Beletage.

Die Hübners waren im Gegensatz zu C. H. Wolf sehr wohl in der Lage, den Schlachthof zu erwerben - und bei dieser Gelegenheit auch noch das lukrative zukunftsträchtige Bauland in der Nachbarschaft.

[Bearbeiten] Hübner & Comp. Schlachtviehhandelsgeschäft

1867 zog Samuel August Hübner in die Beletage des Kammerdieners und richtete im Parterre das Büro seines neu gegründeten Geschäftes ein (in den Räumen der ehemaligen Bäckerei, die danach nicht wiederbelebt wurde).[27]

Die "Hübner & Comp., S. A. (Inh. Sam. Aug. Hübner u. Cons.) Schlachtviehhandelsgeschäft, Königsbrückerstr. 19" war seit ihrer Gründung das Zentrum der Viehschlachtung in Dresden.

Um sie herum siedelten sich zahlreiche Schlachtviehhändler an:[28]

Hinzu kamen noch zwei Schlachtvieh=Comissionäre:

Auf der Neustädter Seite gab es noch die Schlachtviehhändler:

Außerdem gab es auf der Altstädter weitere acht Schlachtviehändler, mit den Comissionären also neunzehn in Dresden.

Diese Entwicklung war vor allem dem neuen Schlachthof zu verdanken. Erst zehn Jahre zuvor gab es in Dresden lediglich den Schlachtviehhändler A. Gottlob Hähnel, Am See 39[29], und den Viehschneider Traugott Gottlob Hering in der Äußeren Pirnaische Gasse 36[30].

Wie schon J. C. Jul. Schädlich holte auch Sam. Aug. Hübner sich die Hilfe und Erfahrung eines pensionierten Fleischermeisters ins Haus. Statt C. H. Wolf wohnte nun C. F. Sucher als Koordinator im Kammerdieners. Außerdem kündigte er dem Gastwirt Zenker und holte sich Johann Gotthelf Beckert in die alteingesessene Gaststätte, der ab 1868 Pächter wurde.[31]

[Bearbeiten] Wirtschaftlicher Aufschwung durch Freizügigkeit und Gewerbefreiheit im Norddeutschen Bund

Gegründet als Militärbündnis im August 1866, kam dem Norddeutscher Bund durch die Verfassung vom 1. Juli 1867 Staatsqualität zu. Diese Verfassung beruhte auf Gewerbefreiheit und Freizügigkeit - das Niederlassungsrecht im gesamten Bundesgebiet durfte nicht beeinträchtigt werden. Das Handelsrecht wurde zur Grundlage einer ganzen Rechtsentwicklung. Mit Regelung vom 17. August 1868 wurde die Norddeutsche Maß- und Gewichtsordnung und damit das Metrische Einheitensystem eingeführt. Der Norddeutsche Bund übernahm das Allgemeine Deutsche Handelsgesetzbuch am 5. Juni 1869 durch Bundesgesetz.

Dresden als Residenz des größten Bundesstaates nach Preußen profitierte von diesen Regelungen erheblich. Während Anfang der 1850er Jahre die Bevölkerung nur um etwa tausend Einwohner pro Jahr wuchs, vergrößerte sich diese Steigerung ab 1855 auf dreitausend und in den 1860er Jahren sogar auf über fünftausend neue Einwohner pro Jahr. Dadurch wurde im Jahr 1871 die Einwohnerzahl von 177.000 überschritten[32]

Da auch die erheblich ausgebaute Struktur des 1862 erweiterten Schlachthofes im Kammerdieners nun nicht mehr ausreichte, wurden ab 1871 Neubauten für die Fleischerinnung in der gewerblich geprägten Umgebung des Leipziger Bahnhofs errichtet.

[Bearbeiten] 1873: Kauf durch den Investor Ernst Georg Göttlich (Eigentümer der Tonhalle)

Am 2. Januar 1873 übernahm der Alte Schlachthof die Funktion einen ersten zentralen Schlachthof von Dresden. Damit sank die Bedeutung des Kammerdieners erheblich.

1873 verstarb August Samuel Hübner (seine Frau wurde im Adressbuch von 1874 als Witwe im Kammerdieners erwähnt). Im gleichen Jahr erwarben die Gastwirte Ernst Georg Göttlich (Tonhalle) und C. F. W. Müller das Kammerdieners.[33]

Im Parterre zogen neben der Gaststätte des Schänk- und Speisewirths Günther nun die Firma Cohn & Thieme mit ihrem Geschäfts-Local und der Händler mit Hafer und Heu Claus ein (dieser nahm Wohnung im I. Stock), in das vom Schlachtbetrieb freigewordene Seitengebäude der Lohnkutscher Schmidtchen und der Böttcher Saupe mit seiner Werkstatt.[34]

Im Jahr 1874 war Ernst Georg Göttlich Alleineigentümer des sehr umfangreichen Geländes und in die Beletage des Kammerdieners gezogen. Er war bis 1871 Schänk- und Speisewirth der Tonhalle in der Glacisstraße 6 (heute das Kleine Haus des Staatsschauspiels, Nr. 19) und hatte dadurch ein Vermögen erworben.[35]

Neben den schon 1873 auf dem Gelände existierenden fünf Firmen zogen 1874 auch noch der Kaufmann Hendler mit seinem Geschäfts-Local und der Kohlen- u. Aschefuhrmann Klotz ins Parterre, der Pferdehändler Aron Schwarz in den II. Stock und die verehelichte Inhaberin eines Droschkengeschäftes mit ihrem Geschäfts-Local in das Seitengebäude.[36]

[Bearbeiten] 1875: Abriß des nördlichen Teils des Kammerdieners und Einrichtung der Grenadierstraße

Im Jahr 1875 wurde der rechte Seitenflügel des Gasthauses fast und das Seitengebäude Richtung Eschenstraße und das Hintergebäude Richtung Dammweg gänzlich abgerissen. Letzteres hatte nur 13 Jahre gestanden. Außerdem wurde die Grenadierstraße noch unbezeichnet angelegt und damit die Schönbrunnstraße nach Süden verlängert.[37]

Hieraus entstanden achtzehn neue Baustellen:

Das Hauptgebäude des Kammerdieners bestand zunächst weiter - genauso wie das lange Seitengebäude zur Scheunenhofstraße. Im Hauptgebäude firmierten noch:

im Seitengebäude

Vier der ehemals neun Firmen hatten durch den Teilabriß das nun durch achtzehn Baustellen verkleinerte Gelände verlassen.[38]

[Bearbeiten] Anmerkungen

  1. Deutsche Schlachtfelder. Ereignisse und Wanderfahrten, hrsg. von Dr. Artur Brabant, kgl. Archivrat in Dresden, Bd. 3, Dresden 1913., S. 83.
  2. Carl Gottlieb Richter, Platzbäcker, Antonstadt, Königsbrückerstr. 19 pt. - vgl. AB 1843, S. 233, AB 1844, S. 233, AB 1845, S. 238, AB 1846, S. 194, AB 1847, S. 195.
  3. Carl Gottlieb Richter, Platzbäcker, Holzhofgasse 1, pt. - vgl. AB 1842, S. 226.
  4. AB 1859, S. 64.
  5. 1857 19 - 3. H. G. 2. - Schönbrunnen, genannt Kammerdieners - Kat. 404 - 1121; Eigentümer - die hiesige Fleischerinnung - pt. Zenker, Gastwirth; pt. Richter, F., Platzbäcker; pt. Richter, Lithograph; II. zwei Mieter - Teubert, Landschaftsmalers W. - 19 b - pt. E. Berthold, C. Mor., vorm. Gastwirth; zit. n. AB 1858, S. 310
  6. 1858 19 - 3. H. G. 2. - Schönbrunnen, genannt Kammerdieners - Kat. 404 - 1429; Eigentümer - die hiesige Fleischerinnung; pt. Zenker, Gastwirth; pt. Gerlach, Platzbäcker; II. ein Mieter - 19 b - 404 B - 379 - 2 Stockwerke; pt. E. Berthold, C. Mor., vorm. Gastwirth - zit. n. AB 1859, S. 307.
  7. vgl. AB 1895, S. 1192 - zwischenzeitlich auch Nr. 20; Eigentümer Bertholds Erben, vgl. AB 1884.
  8. Zenker, J. C. Glob., Gastwirth, Königsbrückerstr. 19 pt. - zit. n. AB 1859, S. 240.
  9. AB 1855, S. 173.
  10. 1859: 19 - Schönbrunnen, sonst Kammerdieners - Kat. 135 (404) - 1429 - I. Eigentümer J. C. Jul. Schädlich, Fleischer; pt. Zenker, Gastwirth; pt. Gerlach, Platzbäcker; II. - zwei Mieter; 136 - 139: 4 Baustellen; 19 b - (404 B) 140 - 379 - 2 Stockwerke - pt. E. Berthold, C. Mor., vorm. Gastwirth - zit. n. AB 1860, S. 328.
  11. C. A. Rothe, vorm. Fleischer, Schlachtviehhändler, Johannisgasse 13 III. zit. n. AB 1860, S. 193.
  12. Johannisgasse 13, III. - Rothe, Schlachviehhändler - Rothe, Fleischers W. zit. n. AB 1860, S. 322.
  13. AB 1858, S. 316 - 1858 wohnte C. A. Rothe mit seiner Mutter kurzzeitig auf der Neuen Gasse 39 - vgl.AB 1859, S. 333.
  14. vgl. AB 1861, S. 360: J. C. Jul. Schädlich ist Eigentümer des kleinen nur einstöckigen Hauses in der nahen Louisenstraße 63 - zuvor gehörte es dem Oberlehrer H. Leopold Stiehler (vgl. AB 1860, S. 343), der dann zu einem Verwandten in die Louisenstraße 45 zog (vgl. AB 1861, S. 359).
  15. AB 1862, S. 378.
  16. AB 1863, S. 236, AB 1865, S. 240, AB 1865, S. 435, AB 1866, S. 457 und AB 1867, S. 468.
  17. Plan de Dresde. Plan der königl. Haupt- und Residenzstadt Dresden, Lithograophie, 1862.
  18. Plan von Dresden, 1:11 000, Stich, 1863.
  19. 1863: 19 - 3. HG 2. - Schönbrunnen, sonst Kammerdieners - Kat. 135 - 1577 - Eigentümer J. C. Jul. Schädlich, privat. Fleischer (Louisenstraße 63) - pt. Zenker, Gastwirth - II. 2 Mieter - Wolf, ehem. Fleischer -zit. n. AB 1864, S. 407
  20. Zu den vier Stockwerken kam das Parterre mit der Fleischerei Wolf, vgl. Pirnaschestr. 51, p. E Wolf, C. H. Fleischer im AB 1862, S. 414 - Wolf war nach seiner Pensionierung zunächst in die Breite Straße 13 gezogen, wo er sich aber ungebraucht fühlte - vgl. C. H. Wolf, privat. Fleischer, Breitestr. 13 I. in AB 1863, S. 295 und Breitestr. 13, I. Wolf, vormals Fleischer in AB 1863, S. 331.
  21. AB 1866, S. 329.
  22. AB 1866, S. 335.
  23. 1865: 19 - Schönbrunnen, sonst Kammerdieners - Kat. 135 - 1577 - Eigentümer J. C. Jul. Schädlich, privat. Fleischer (Louisenstraße 63) - pt. Zenker, Gastwirth - I. 3 Mieter + Zimmermann, Schlachtviehhändler - II. 4 Mieter - III. 2 Mieter + Rothe, Schlachtviehhändler - 136 bis 139: Baustellen - 20. - 140 - 377 - E pt. Berthold, C. Mor., vorm. Gastwirth. vgl. AB 1866, S. 441.
  24. AB 1862, S. 282, AB 1863, S. 300, AB 1864, S. 314, AB 1865, S. 320.
  25. 1864: 19 - Schönbrunnen, sonst Kammerdieners - Kat. 135 (404) - 1577 - Eigentümer J. C. Jul. Schädlich, privat. Fleischer (Louisenstraße 63) - pt. Zenker, Gastwirth - I. Lahse, Platzbäcker - II. 2 Mieter - Wolf, ehem. Fleischer; 136 - 139: Baustellen; 20. - 140 - 377 - E pt. Berthold, C. Mor., vorm. Gastwirth. zit. n. AB 1865, S. 420.
  26. 1866: 19 - Schönbrunnen, sonst Kammerdieners - Kat. 135 - 2701 - Eigentümer Sam. A. Hübner privat. Fleischer, und Consorten - pt. Zenker, Gastwirth - I. 3 Mieter + Zimmermann, Schlachtviehhändler - II. 5 Mieter - III. 2 Mieter + Rothe, Schlachtviehhändler, 136 - 139: Baustellen, 20. - 140 - 377 - E pt. Berthold, C. Mor., vorm. Gastwirth.- vgl. AB 1867, S. 451.
  27. 1867: 19 - Schönbrunnen, sonst Kammerdieners - Kat. 135 - 2701 - I. Eigentümer Sam. A. Hübner privat. Fleischer, und Consorten - pt. Hübner & Comp., Firma, Compt. - p. Zenker, Gastwirth - I. 1 Mieter + Rothe, Schlachtviehhändler und Zimmermann, Schlachtviehhändler - II. 4 Mieter + C. F. Sucher, privat. Fleischer - III. 1 Mieter; 136 - 139: Baustellen; 20. - 140 - 377 - E pt. Berthold, C. Mor., vorm. Gastwirth.; zit. n. AB 1868, S. 462.
  28. AB 1870, S. 895.
  29. AB 1859, S. 75.
  30. AB 1859, S. 86 und AB 1859, S. 583.
  31. 1868: 19 - Schönbrunnen, sonst Kammerdieners - Kat. 135 - 2701 - I. Eigentümer Sam. A. Hübner privat. Fleischer, und Consorten - pt. Hübner & Comp., Firma, Compt. - pt. Beckert, Gastwirth - I. 1 Mieter + Zimmermann, Schlachtviehhändler - II. 3 Mieter + C. F. Sucher, privat. Fleischer - III. 2 Mieter; 136 - 139: Baustellen; 20. - 140 - 377 - E pt. Berthold, C. Mor., vorm. Gastwirth.; zit. n. AB 1869, S. 454.
  32. . Volkszählung vom 1. Dezember 1871: 177.089 Dresdner Bürger.
  33. 1873: 19 - Schönbrunnen, sonst Kammerdieners - Kat. 135 - 2779 - Eigentümer E. Gg. Göttlich privat. Restaurateur (Markgrafenstraße 14) u. C. F. W. Müller, Schänk= und Speisewirth (Große Ziegelstraße 31 b) - pt. Günther, Schänk- und Speisewirth - p. Claus, Händler mit Hafer und Heu (Wohnung: I.) - pt. Firma Cohn & Thieme, Geschäfts-Local - I. Hübner, Fleischermeisters Witwe - I. Zimmermann, Schlachtviehhändler - SG p. Schmidtchen, Lohnkutscher - SG p. u. I. Saupe. Böttcher (Werkstatt); danach 136 - 139 Baustellen; erst danach Nr. 20 - Kat. 140; zit. n. AB 1874, S. 550.
  34. AB 1874, S. 550.
  35. 1871: Glacisstraße 6 (Tonhalle): E pt. Ernst Gg. Göttlich, Schänk- und Speisewirth vgl. AB 1872, S. 478.
  36. 1874: 19 - Schönbrunnen, sonst Kammerdieners - Kat. 135 - 2779 - Eigentümer E. Gg. Göttlich I. - p. Günther, Schänk- und Speisewirth - p. Claus, Händler mit Hafer und Heu Verkaufs-Local (Wohnung: I.) - p. Firma Cohn & Thieme, Geschäfts-Local - p. Hendler, Kaufmann, Geschäfts-Local - p. Klotz, Kohlen- u. Aschefuhrmann - II. Aron Schwarz, Pferdehändler - SG p. Schmidtchen, Lohnkutscher - SG p. Zille, verehel., Inh. e. Droschkengeschäftes, Geschäfts-Local - SG p. Saupe. Böttcher (Werkstatt) - I. Zimmermann, Schlachtviehhändler; danach 3 Baustellen; erst danach Nr. 20 - Kat. 140; zit. n. AB 1875, S. 550.
  37. Stadtplan von Dresden, 1:11 000, s/w, 1876
  38. 1875: 19 - Schönbrunnen, sonst Kammerdieners - Kat. 135 - 2779 - Eigentümer E. Gg. Göttlich I. - p. Günther, Schänk- und Speisewirth - p. Claus, Händler mit Hafer und Heu (Wohnung: I.) - p. Firma Gebrüder Cohn, Geschäfts-Local - II. Schlachtviehhändler Lange - SG p. u. I. Zille, Productenhändler (Ehefr. Inh. e. Droschkengeschäftes) - SG p. u. I. Saupe. Böttcher (Werkstatt) - I. Zimmermann, Schlachtviehhändler; danach 3 Baustellen E. Gg. Göttlich - erst danach Nr. 20 - Kat. 140; zit. n. AB 1876, S. 596.
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