Johann von Lindech
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Johannes von Lyndich (auch Johannes de Lindech), magister civium (Bürgermeister) erscheint am 6. Juli 1310 als Zeuge in einer Urkunde, durch die Markgraf Friedrich der Gebissene dem Abt von Altzelle den von diesem vorgenommenen Verkauf des Dorfes Prauschitz bestätigt.[1] 1311 wird er als Besitzer des Gutes Lindigt (heute Gemarkung Zuschendorf der Stadt Pirna) erwähnt[2][3], woher sich auch sein Familienname ableitet.[4]
Er ist sehr wahrscheinlich identisch mit dem 1308 als Urkundenzeuge in Dresden erwähnten Hannvs vomme Lindech. Dieser war der erste erwähnte Ritter auf dem Einzelgut Lindigt (im Volksmund auch Linsengut genannt).[5]
1313 folgte ihm Theodicus Biner (Biener) im Amt.
[Bearbeiten] Weblinks
- Johannes de Lyndech
- Johannes de Lyndech (Q15647254) auf Wikidata (Bürgermeister von Dresden)
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ LINDAU, Geschichte der königlichen Haupt- und Residenzstadt, 2. verbesserte Aufl., Dresden 1885, S. 76.
- ↑ Lindigt im HOV
- ↑ CDS II 5 Pirna 28.
- ↑ "Die Namen der Dresdner Ratsmitglieder bis 1500", in: Beiträge zur Namenforschung, Band 12, Verlag C. Winter, 1961, S. 51 ISSN 0005-8114.
- ↑ CDS II 5 Pirna 23.