Friedrich Hermann Haupt

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Friedrich Hermann Haupt (* 31. März 1813 in Dresden; † 5. Januar 1899 in Tharandt)[1] war ein sächsischer evangelisch-lutherischer Theologe, Lehrer und Pfarrer.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Familie

Friedrich Hermann Haupt entstammte der Dresdner Familie Haupt. Sein Großvater war Friedrich Wilhelm Haupt. Friedrich Hermann Haupt war der Sohn des Sattlers Carl August Haupt (* 1768; ⚰ 12. Dezember 1831 in Dresden)[2] und dessen Ehefrau Johanna Sophia geb. Kaul (* 1781; † 6. Januar 1838 in Dresden).[3] Seine Eltern wohnten 1831 im Haus 227 in der Pirnaischen Gasse in der Pirnaischen Vorstadt.[4]

Friedrich Hermann Haupt heiratete 1844 Emilie Charitas geb. Francke (* 20. Mai 1825 in Rautenkranz, Erzgebirge; † 11. Oktober 1909 in Tharandt).[5] Das Ehepaar Haupt hatte fünf Kinder, u.a.:

[Bearbeiten] Leben und Wirken

Friedrich Hermann Haupt erhielt seine höhere Schulbildung zuerst ab Ostern 1826 an der Kreuzschule in Dresden, bevor er an die Landes- und Fürstenschule St. Afra wechselte, in die er am 19. November 1827 als Schüler eintrat. Er blieb am Gymnasium in Meißen bis zu seiner Reifeprüfung am 7. März 1833. Danach nahm er ein Studium der Theologie und der Philosophie an der Universität Leipzig auf, wo er ab 1833 an der Alma Mater Lipsensis verzeichnet ist.

Nach seinem Studium wurde Haupt mit 28 Jahren Rektor und Kantor an der Stadtschule in der erzgebirgischen Bergstadt Scheibenberg, wo er neun Jahre blieb. 1850 wurde er Pfarrer in Oberwiesenthal. Hier wirkte er acht Jahre im Amt des Stadtpredigers. 1858 wurde Haupt als Pastor primarius nach Glösa berufen, damals noch ein Vorort von Chemnitz. In diesem Pfarramt arbeitete er 23 Jahre, bevor er nach 40-jähriger beruflicher Tätigkeit unter Fortzahlung einer Pension in den Ruhestand versetzt wurde.

Haupt zog in seinem Ruhestand nach Tharandt zu seinem Sohn Johannes, der als Arzt und Betreiber ein Sanatorium in Tharandt führte. Haupt ist erstmals im Tharandter Adressbuch von 1886 verzeichnet, wo er bis zu seinem Tod als emerierter Pfarrer in der dortigen Dresdner Straße 60B wohne.[8]

[Bearbeiten] Quellen

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Otto Eduard Schmidt: Arpinum, Bremen 2012, Leseprobe auf Google Books, S. 46
  2. Datensätze auf Ancestry
  3. Datensatz auf Ancestry
  4. Dresdner Adress-Kalender 1831, S. 103, SLUB
  5. Emilie Charitas Francke in der Genealogie Hermsdörfer auf hermsdoerfer.familyds.com
  6. Adressbuch Leipzig 1932, S. 1115, SLUB
  7. Sophie als Witwe erstmals im Adressbuch Leipzig 1933, S. 1078, SLUB
  8. Adreß- und Geschäfts-Handbuch für Tharandt 1886, S. 21, SLUB

[Bearbeiten] Weblinks

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