Bernhard Franz Mettig
Bernhard Franz Mettig (* 12. August 1827 in Leipzig; † 8. Juni 1893 in Dresden) war ein sächsischer Eisenbahner und Beamter, zuletzt als Güterverwalter der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen.
[Bearbeiten] Familie
Bernhard Franz Mettig war der Sohn des Leipziger Schankwirts [1] und „Mäklers“ (Händler) italienischer Weine und Waren,[2] Johann Gottlieb Mettig (* 5. Januar 1797; † 30. September 1852 in Leipzig), in der dortigen Gerberstraße 17 [3] und dessen Ehefrau Johanna Christiane geb. Peischel (* 26. Juli 1792; † 21. Oktober 1853 in Leipzig), der Tochter von Johann Peischel (1760–1820) und dessen Ehefrau Wilhelmina geb. Herring (1765–1828). Die Großeltern väterlicherseits waren Mettig (1757–1852) und Johanna geb. Hasse (1765–1834).
Bernhard Franz Mettig heiratete am 23. Februar 1857 Emilie Wilhelmine geb. Ackermann (* 13. August 1832; † 2. Juli 1894 in Dresden), der Tochter von Johann Ackermann (1791–1866) und dessen Ehefrau Friederica Christiane geb. Meyer (1806–1866). Das Paar hatte folgende, derzeit bekannte Kinder, von denen fünf einen frühen Kindstod starben:
- Pauline Elisabeth Mettig (1858–1858),
- Carl Rudolf Mettig (1859–1906), Kaufmann, Inhaber der Kartonagefabrik „W. J. Schmidt“, wohnte zuletzt in der Holbeinstraße 46,[4] ⚭ Marie Louise Mettig, nach dessen Tod Mitinhaberin der Kartonagefabrik,[5] später Geschäftsführerin.[6]
- Emilie Bertha Mettig (1860–1860),
- Franz Gustav Mettig (1862– vor 1916),
- Laura Clara Mettig (1863–1864),
- Ida Johanna Mettig (1864–1930), ledig, Arbeiterin, wohnte zuletzt in Striesen in der Wittenberger Straße 92.[7]
- Richard Kurt Mettig (* 21. August 1866 in Dresden; † 24. Juli 1927 ebenda), deutscher Jurist, Bürgermeister, Beamter im Rang eines königlich-sächsischen Geheimen Finanzrates und Eisenbahner, zuletzt als letzter Präsident der Sächsischen Staatseisenbahnen vor deren Integration in die Deutschen Reichseisenbahnen. Er heiratete 1899 Johanna Wilhelmine geb. Pfitze (1870–1955). Das Paar hatte einen Sohn.
- Ida Emilie Mettig (1868–1868),
- Reinhold Franz Mettig (1870–1870) und
- Albert Reinhold Mettig (1875–?).[8]
[Bearbeiten] Leben und Wirken
Bernhard Franz Mettig war von 1854 [9] bis 1856 in Leipzig Revisor bei der Leipzig-Dresdner Eisenbahn,[10] kam im gleichen Jahr nach Dresden und ließ sich in der Antonstraße 12 nieder.[11] Zuletzt, bis 1892 war er Güterverwalter der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen und ging im gleichen Jahr in Pension.[12] Er wohnte zuletzt in Dresden in der Uferstraße 9.[13]
[Bearbeiten] Auszeichnungen
- 1886: Ritterkreuz 2. Klasse des königlich-sächsischen Albrechts-Ordens
[Bearbeiten] Quellen
- Genealogische Daten: Stammbaum D. Schmeck auf myheritage.de, (Anmeldung erforderlich)
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Adressbuch Leipzig 1853, SLUB, S. 107
- ↑ Adressbuch Leipzig 1840, SLUB, S. 421
- ↑ Adressbuch Leipzig 1852, SLUB, S. 284
- ↑ Adressbuch Dresden 1906, S. 565, SLUB.
- ↑ Adressbuch Dresden 1907, S. 565, SLUB.
- ↑ Adressbuch Dresden 1913, S. 622, SLUB.
- ↑ Adressbuch Dresden 1930, S. 525, SLUB.
- ↑ Datensätze auf Ancestry.
- ↑ Adressbuch Leipzig 1855, SLUB, S. 116
- ↑ Adressbuch Leipzig 1856, SLUB, S. 119
- ↑ Erstmalig im Adressbuch Dresden 1857, SLUB, S. 154
- ↑ Adressbuch Dresden 1892, SLUB, S. 462
- ↑ Adressbuch Dresden 1893, SLUB, S. 490