Welterbe Dresdner Elbtal

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Am 2. Juli 2004 wurde auf der 28. Sitzung des Welterbekomitees der UNESCO in Suzhou, China, das Elbtal Dresden in die Welterbeliste eingetragen.

Die vor allem im 18. und 19. Jahrhundert entwickelte Kulturlandschaft des Elbtals umfasst das Gebiet von Schloss Übigau im Norden bis Schloss Pillnitz im Süden von Dresden. Mittelpunkt ist das Zentrum Dresdens mit seinen zahlreichen Monumenten und Parks aus dem 16. bis 20. Jahrhundert.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] UNESCO Welterbe-Kriterien

Nach Kriterium II "ist das Dresdner Elbtal eine Drehscheibe für Kultur, Wissenschaft und Technologie in Europa; seine Kunstsammlungen, Architektur, Gärten und seine Landschaftsgestalt sind besonders charakteristisch für zentraleuropäische Entwicklungen im 18. und 19. Jahrhundert".

Nach Kriterium III "enthält das Dresdner Elbtal außergewöhnliche Zeugnisse höfischer Architektur und Festlichkeiten ebenso wie berühmte Beispiele bürgerlicher Architektur und industriellen Erbes, die die europäische Stadtentwicklung in der modernen Industrieepoche verkörpern."

Gemäß Kriterium IV "ist das Dresdner Elbtal eine herausragende Kulturlandschaft, ein Ensemble, das die gerühmte barocke Stadtanlage und die vorstädtischen Gartenanlagen zu künstlerischer Ganzheit im Flusstal vereint."

Zu Kriterium V: "Das Dresdner Elbtal ist ein herausragendes Beispiel der Geländenutzung, die eine außergewöhnliche Entwicklung einer größeren zentraleuropäischen Stadt verkörpert. Der Wert dieser Kulturlandschaft ist seit langem erkannt, aber sie steht nun unter erneutem Veränderungsdruck."

[Bearbeiten] Rote Liste

Am 11. Juli 2006 hat das UNESCO-Welterbekomitee die Kulturlandschaft Dresdner Elbtal wegen eines geplanten Brückenbaus auf die Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt. Das Komitee forderte Deutschland dringend auf, das Bauvorhaben "Waldschlößchenbrücke" in Dresden zu stoppen und nach alternativen Lösungen zu suchen, um den Schutz der Kulturlandschaft Dresdner Elbtal sicherzustellen. Es ist zu vermerken, dass die UNESCO von Beginn an von der Brückenbauplanung wusste.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

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