Webergasse

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Die Webergasse wurde bereits 1396 als wenynge Webergasse (wenige, kleine) erstmals urkundlich erwähnt[1] und befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Altmarktgalerie.

[Bearbeiten] Geschichte

Im Jahr 1408 hieß die Straße kleyne Webergasse, um sie von der großen (heute Scheffelgasse) zu unterscheiden. Seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts trug sie den heutigen Namen Webergasse, weil in ihr zahlreiche Weber wohnten und ihrem Handwerk nachgingen. Bis 1878 bestand dort auch ein entsprechendes Innungshaus. Weitere prominente Bewohner waren neben dem Stifter Lorenz Busmann der Schriftsteller Theodor Winkler und der Verleger Johann Christoph Arnold‎. Nach der Zerstörung im Jahr 1945 wurde das Gelände nach neuen sozialistischen Vorgaben zu einem Einkaufszentrum (Flachbau) umgestaltet[2].

[Bearbeiten] Quellen

  1. Adolf Hantzsch: Namenbuch der Straßen und Plätze Dresdens. Baensch, Dresden 1905.
    Schriftenreihe Mitteilungen des Vereins für Geschichte Dresdens, 17/18.
  2. http://www.das-neue-dresden.de/webergasse.html
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