Radeberger Straße (Albertstadt)

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Die Radeberger Straße ist Teil einer alten Landstraße, die am früheren Schwarzen Tor (heute Albertplatz) ihren Anfang hatte und nach Radeberg führte. 1519 wurde sie als Radebergischer steig und 1551 als Radebergische strasse urkundlich erwähnt. Das Anfangsstück wurde ab 1823 mit Bautzner Straße bezeichnet. Die Fortsetzung ab dem Lincke’schen Bad (also in Höhe Einmündung Diakonissenweg) erhielt den Namen Alte Radeberger Straße und wurde seit 1861 nur noch Radeberger Straße genannt[1]. Nach den Angaben im Adressbuch von 1904 führte sie noch bis zur Radeberger Chaussee (wie die Radeberger Landstraße auch genannt wurde). Auf dem Stadtplan von 1935 ist sie (wie auch heute) nicht mehr durchführend. Die Straße liegt praktisch komplett auf der Flur der Radeberger Vorstadt. Ab der Einmündung der Stauffenbergallee berührt sie die Albertstadt. Einige Hausnummern (ab 63) auf der linken Seite gehören zu diesem Gebiet (laut Adressbuch 1943).

[Bearbeiten] Adressen (Auswahl)

[Bearbeiten] Trivia

Die Radeberger Straße hatte um 1920 ihren eigenen Schlager:

Auf der Radeberger Straße
kam ein Würschtelmann gesaust,
warum kam er denn gesaust?
weil er Würschtel hat gemaust!

[Bearbeiten] Quellen

  1. Adolf Hantzsch: Namenbuch der Straßen und Plätze Dresdens. Baensch, Dresden 1905.
    Schriftenreihe Mitteilungen des Vereins für Geschichte Dresdens, 17/18.
  2. historische Ansichtskarte
  3. Thomas Baumann-Hartwig: Zinsen im Keller: Waisenhaustiftung ist auf Spenden angewiesen. In: DNN 25.9.2018
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