Angelikastraße

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Die verlassene Ariadne (vor 1782)
Straßenschild

Die Angelikastraße befindet sich in der Radeberger Vorstadt an der Bautzner Straße. Namensgeberin war die Malerin und Grafikerin Angelika Kauffmann (1741-1807).

In der Angelikastraße 1 befindet sich das *sowieso* KULTUR BERATUNG BILDUNG. Vor der Villa Angelika (Nr. 2) stand einst eine große und über 200 Jahre alte Rotbuche. In der Hausnummer 4 arbeitete einige Jahre Wladimir Putin im damaligen KGB-Hauptquartier Dresden. Ebenfalls lebte dort der Schauspieler Karlheinz Böhm mit seinen Eltern in den Jahren 1934 bis 1943.

Ende 1989 wurde auch wieder die Haltestelle Angelikastraße (Straßenbahnlinie 11 und Buslinie 91) an der Bautzner Straße eingerichtet, die in den 70er Jahren eingezogen wurde um das Ministerium für Staatssicherheit vor neugierigen Blicken der wartenden Fahrgäste "zu schützen". Damals befand sie sich allerdings noch etwas stadtwärts in Höhe der Klarastraße. Kurz vor der Einziehung wurde die Haltestelle noch mal geändert, die landwärtige blieb an der Klarastraße, die stadtwärtige wurde in Höhe der Fischhausstraße verlegt.

[Bearbeiten] Geschichte

Die Angelikastraße bildet die Grenze zwischen der Flur Loschwitz und der Radeberger Vorstadt (bis 1945 Antonstadt). In Dresden wurde der Name am 7. Januar 1904 bekannt gemacht. Benannt wurde die Straße nach Angelika Kauffmann (1741-1807)[1]. Ab 1909 steht die Straße auch im Adressbuch von Loschwitz.

Heute gehört die Angelikastraße zum Stadtteil Radeberger Vorstadt.

[Bearbeiten] Quellen

  1. Adolf Hantzsch: Namenbuch der Straßen und Plätze Dresdens. Baensch, Dresden 1905.
    Schriftenreihe Mitteilungen des Vereins für Geschichte Dresdens, 17/18., S. 6

[Bearbeiten] Weblinks

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