Oskar-Pletsch-Straße

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Straßenschild mit Zusatzschild
Hausfassade

Die Oskar-Pletsch-Straße in Loschwitz wurde um 1890 gebaut. Der Grundstücksbesitzer Ernst Heinrich Metzner hatte 1889 einen Bebauungsplan aufgestellt. Dieser beinhaltete eine U-förmige Straße, die vom Rißweg abgeht und nach der Kehre zur Hirschleite zurückführt. 1891 wird für diese Straße erstmals der Name Heinrich-Straße erwähnt. Die Bezeichnung ging auf den Vornamen Heinrich des Erbauers Metzner zurück, wie dieser der Gemeinde mitteilte. 1894 hat die Gemeinde die Straße in die Unterhaltung übernommen. Allerdings blieben Teile der Straße noch im Privateigentum und gingen erst 1910 in das Eigentum der Gemeinde über.

Im Zusammenhang mit der Eingemeindung von Loschwitz machte sich eine Umbenennung erforderlich, weil es in der Inneren Neustadt bereits eine Heinrichstraße gab. Der westliche Teil der Straße wurde ab 1. Juni 1926 mit Niddastraße bezeichnet nach dem sächsischen General Hans Krug von Nidda (1857-1922). Die Kehre der ursprünglichen Heinrichstraße wurde der heutigen Straße An der Berglehne zugeschlagen. Die damals Ferdinandstraße genannte Straße hatte ebenfalls Metzner erbauen lassen. Der östliche Teil der damaligen Heinrichstraße wurde dagegen der damals bereits bestehenden Sonnenleite zugeschlagen, die damit also verlängert wurde.

Die Niddastraße wurde ab 1. Juli 1946 mit Oskar-Pletsch-Straße bezeichnet nach dem Maler Oskar Pletsch[1]. Die Villa Uhlenburg (Nr. 9) und die Villa Stella (Nr. 14) gehörten als Kureinrichtungen zum Lahmann-Sanatorium. In der Nr. 11 hatte Dorothea Hänel-Dietrich (1880-1965) ihre Praxisräume[2].

[Bearbeiten] Quellen

  1. deutschsprachige Wikipedia: Oskar Pletsch
  2. Fernsprechbuch Fernmeldeamtsbereich Dresden, Stand April 1965, S. 48
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