Bonhoefferplatz

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Straßenschild am Eingang

Der Bonhoefferplatz befindet sich in Löbtau an der Reisewitzer Straße und steht mit seinen relativ großen Grünflächen im Kontrast zu den ihn umgebenden vierstöckigen Mietsreihenhäusern vom Ende des 19. Jahrhunderts. Der Platz ist mit seinen 14.123 m² Fläche[1] eine der grünen Lungen des Stadtteils und beliebt als Spiel- und Ruheplatz.

[Bearbeiten] Geschichte

Der Platz besteht seit 1891[2] und trug zunächst den Namen Nostitz-Wallwitz-Platz nach dem Staatsminister Hermann von Nostitz-Wallwitz (1826-1906), der seit dem 31. Mai 1882 Ehrenbürger von Dresden ist (siehe auch Nostitzstraße und Wallwitzstraße). Seit Februar 1956 hieß der Platz Clara-Zetkin-Platz. Die Umbenennung nach Clara Zetkin erfolgte für den Platz wie auch für die dort beginnende damalige Wallwitzstraße. Die Straße behielt ihren Namen. Der Platz hingegen wurde im Februar 1993 in Bonhoefferplatz umbenannt nach dem Theologen Dietrich Bonhoeffer (1906-1945)[3].

Anlässlich des 100. Geburtstages von Clara Zetkin schuf der Dresdner Bildhauer Johannes Friedrich Rogge eine Büste, die seitdem an der südlichen Seite des Platzes etwas versteckt im Gebüsch steht.[4]

[Bearbeiten] Quellen

  1. Führer durch das Arbeitsgebiet der Verwaltung der Gartenanlagen und des König Albert-Parkes, Verlag C.C.Meinhold, 1903
  2. Adolf Hantzsch: Namenbuch der Straßen und Plätze Dresdens. Baensch, Dresden 1905.
    Schriftenreihe Mitteilungen des Vereins für Geschichte Dresdens, 17/18., S. 101
  3. KREGELIN, Karlheinz: Dresden - Das Namenbuch der Straßen und Plätze im Westen der Stadt Dresden, Hrsg. Stadtmuseum, fliegenkopf-verlag 1996
  4. Matthias Stresow: Kuhlöbte mitten in Dresden. In: Dresden. Auf Spurensuche mit Igeltour. Dresden 2014. S. 92.

[Bearbeiten] Weblinks

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