Karl von Lüttichau

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Wolff Siegfried Karl von Lüttichau (* 30. September 1834 in Dresden; † 17. Juli 1889 in Ulbersdorf) war ein Königlich Sächsischer Kammerherr, Oberhofmeister der Königin Carola von Sachsen, Wirklicher Geheimer Rat und Ehrenritter des Johanniterordens. Karl von Lüttichau war Erb- und Gerichtsherr auf Ulbersdorf/ Sachsen bei Hohnstein und Sellin in der Mark Brandenburg.

[Bearbeiten] Familie

Karl von Lüttichau entstammte der meißnischen Uradelsfamilie von Lüttichau, der erstmals mit Elisabeth Lüttichorum Ende des 12. Jahrhunderts erscheint. Die ununterbrochene Stammreihe beginnt mit Heinrich von Lutchow (13301366). Viele Mitglieder dieser Adelsfamilie kamen zu hohen Ämtern bei sächsischen Kurfürsten und Königen.

Karl von Lüttichau wurde am 30. September 1834 als Sohn des Intendanten des Königlichen Hoftheaters und Königlich Sächsischen Wirklichen Geheimen Rates Wolff Adolf August von Lüttichau (* 16. Februar 1786 in Ulbersdorf; † 16. Februar 1863 in Dresden) und seiner Ehefrau Ida von Lüttichau geb. Knobelsdorff (* 30. Mai 1798 in Sellin/ Mark Brandenburg; † 1. Februar 1856 in Dresden) geboren.

Karl von Lüttichau heiratete am 20. August 1885 in Schwarzenberg, heute Czerna Hora/ Tschechien die Gräfin Franziska ("Fanny") de Paula Maria Anna Strachwitz von Groß-Zauche und Camminetz (* 23. März 1858 in Napajedl, heute Napajedla/ Tschechien; † ?). Nach dem Tod ihres Mannes heiratete Franziska von Lüttichau geb. Strachwitz von Groß-Zauche und Camminetz am 3. August 1895 den Offizier der Päpstlichen Garde in Rom, Stanislaus Conte de Witten.

[Bearbeiten] Quellen

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