Johann Georg von Arnim

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Johann Georg von Arnim als kursächsischer Heerführer

Johann Georg von Arnim[1] (* 1583 in Boitzenburg; † 28. April 1641 in Dresden)[2] war ein bedeutender brandenburgischer Diplomat und Politiker sowie kaiserlicher Generalfeldmarschall und kurfürstlich-sächsischer Heerführer und General im Dreißigjährigen Krieg.

Johann Georg von Arnim stand zunächst in schwedischen und polnischen Diensten und war seit 1628 als Feldmarschall im kaiserlichen Dienst. Nach dem Inkrafttreten des Restitutionsediktes vom 6. März 1629 wechselte er die Seite und ging als Protestant in kursächsische Dienste, wo er u.a. im Bündnis mit Gustav Adolf von Schweden (15941632) kämpfte. Arnim führte die sächsische Kavallerie bei der Schlacht in Breitenfeld am 17. September 1631, führte das sächsische Heer mehrfach nach Böhmen und eroberte Prag am 15. November 1631. Am 13. Mai 1634 gewann Arnim die Schlacht bei Liegnitz (Schlesien) gegen das kaiserliche Heer, schied aber aus Protest über den Frieden von Prag bereits ein Jahr später, am 19. Juni 1635 aus dem sächsischen Dienst.

[Bearbeiten] Quellen und Einzelnachweise

  1. auch von Johann Georg von Arnim-Boitzenburg, bzw. in der Kurzform Hans Georg. In älteren Publikationen auch von Arnimb oder gar von Arnhaimb
  2. Nach HANTZSCH, Namenbuch der Straßen und Plätze Dresdens, 1905, S. 7. Arthur Graefe gibt im Buch "Sächsische Köpfe im zeitgenössischen Bild" folgende Lebendaten an: (* 1581 in Boitzenburg; † 8. April 1641 in Dresden)

[Bearbeiten] Weblinks

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