Gottlob Heinrich Ohle

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Gottlob Heinrich Ohle (* 6. Juli 1760 in Guben; † 17. April 1840 in Moholz) war ein Professor an der Chirurgisch-medicinischen Akademie‎.

Ohle studierte ab 1772 am Collegium medico-chirurgicum in Dresden. Ab 1778 diente er als Wundarzt beim sächsischen Militär. So wurde er 1787 zum Oberchirurgus und 1793 in Bautzen zum Regiments-Chirurg ernannt. Von 1789 bis 1792 wirkte er als Prosektor am Collegium medico-chirurgicum. 1805 schloss Ohle ein Medizinstudium in Wittenberg mit der Promotion Observationum anatomico-pathologicarum triga ab. Danach arbeitete er als General-Stabschirurgus und Lehrer der Chirurgie am Collegium medico-chirurgicum.

1813 erwarb Ohle das Rittergut Moholz, das sich vormals im Besitz von Gottlob Adolf Ernst von Nostitz und Jänkendorf befunden hatte. [1] Ohle ließ hier nach Braunkohle suchen. 1815 wurde er zum Professor an die neue Chirurgisch-medicinische Akademie berufen.

Ohle war Mitglied der Gesellschaft für Natur- und Heilkunde[2] und er gehörte ab 1820 zu den Mitherausgebern der Zeitschrift für Natur- und Heilkunde. In Bautzen gehörte er der Freimaurer-Loge Zur goldnen Mauer an.[3]

[Bearbeiten] Quellen

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Johann Gottlob Mischke: Das Markgrafthum Ober-Lausitz: königlich preussischen Antheils, in geschichtlicher, statistischer und topographischer Hinsicht, 1861
  2. Personalbestand und Büchersammlung der Gesellschaft für Natur- und Heilkunde
  3. Zur goldenen Mauer. Aus Freimaurer-Wiki
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