Chinesischer Pavillon (Weißer Hirsch)

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Tag des offenen Denkmals, 2014

Der Chinesische Pavillon auf dem Weißen Hirsch ist eines der beiden noch erhaltenen Ausstellungsgebäude der I. Internationalen Hygieneausstellung 1911 und wurde von chinesischen Architekten erbaut. 1912 kaufte ihn die Gemeinde Weißer Hirsch an und stellte ihn im Rathausgarten als Lesecafé für die Kurgäste auf. Im Zweiten Weltkrieg diente das Gebäude als Lazarett, später als Gaststätte, Lesecafé und Büroraum.

1992 etablierte sich im Pavillon das "Jasmin", das erste chinesische Restaurant in Dresden. In der Nacht vom 27. zum 28. August 1997 brannte der Pavillon fast vollständig aus.

Im Jahr 2005 gründete sich auf Initiative des Rechtsanwalts Malte von Bargen ein Verein, der sich für den Wiederaufbau des Pavillons einsetzt. Künstler aus Dresdens Partnerstadt Hangzhou wollen bei der Rekonstruktion der dekorativen tragenden Balken sowie des kleinen chinesischen Gartens helfen. Für rund eine Million Euro, zusammengetragen aus Spenden und Fördergeldern, wurde der Pavillon denkmalgerecht saniert. Am 1. Oktober 2015 wurde er offiziell wiedereröffnet. Da aus finanziellen Gründen der Innenausbau und die Außenanlagen noch nicht fertig sind, kann das Gebäude allerdings erst ab 2016 von der Bevölkerung genutzt werden.[1]

[Bearbeiten] Quellen

  1. dpa: Chinesischer Pavillon aus der Kaiserzeit öffnet. In: SZ 28.9.2015

[Bearbeiten] Weblinks

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