Ufa am Postplatz

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Ufa-Kinos in Dresden

Das 1913 als Rodera-Lichtspiele eröffnete Kino an der Wilsdruffer Straße 29 gilt als zweites großstädtisches Kinotheater Dresdens, das nur zu diesem Zweck erbaut wurde. Architekt war A. Gutjahr, die Bauleitung hatte Baumeister Richard Fülle inne. Die Baugenehmigung wurde für 650 Plätze erteilt, jedoch wurden nach späteren Angaben nur 500 realisiert. Der Name war wahrscheinlich eine Wortschöpfung des ersten Pächters Alois Rodenstock, der das Kino von November 1913 an betrieb. 1916 wurde Paul Pfotenhauer Direktor des Kinos, seitdem hieß es schlicht Kammerlichtspiele. Von 1927 bis 1938 führte Conrad Martini das Kino. Anschließend übernahm die Ufa das Kino und baute es unter der Bauleitung von Architekt H. Wichmann zum größten Tageskino mit 748 Plätzen um. Eröffnungsveranstaltung war am 2. Oktober 1938 der Film „13 Stühle“ mit Heinz Rühmann und Hans Moser. Die erste Vorstellung im Ufa am Postplatz begann bereits 8.30 Uhr.

Bei den Luftangriffen am 13. und 14. Februar 1945 teilweise zerstört, wurde der Wiederaufbau zunächst für möglich erachtet, aber schließlich nicht durchgeführt. Stattdessen wurde 1966 ein Bürohaus an dieser Stelle errichtet. Bekanntester Mieter war das „Haus des Buches“. Inzwischen ist selbst dieses Gebäude wieder Geschichte. Heute steht an dieser Stelle der Erweiterungsbau der Altmarktgalerie.

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