Tannenstraße

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Springbrunnen an der Nordseite des Alaunplatzes mit der Garnisonkirche im Hintergrund

Die Tannenstraße in der Äußeren Neustadt wurde 1859 benannt. In der Gegend gibt es mehrere Straßen, die nach Baumarten benannt wurden (bspw. Ahornstraße, Fichtenstraße u. a.).

Östlich der Königsbrücker Straße entstand 1871 eine Zugangsstraße zu der oberhalb des Alaunplatzes errichteten Schützenkaserne. Die Straße trug seit 1897 den Namen Hausenstraße. Die Benennung erfolgte nach dem Generalleutnant Max Clemens Lothar von Hausen (1846-1922). Er war "im Feldzuge 1870-1871 Kommandeur des Schützenregiments Nr. 108, der sich namentlich in den Kämpfen bei Villiers und Brie sur Marne vor Paris mit seinem Regimente Ruhm erwarb. Er war geboren zu Sitten bei Leisnig den 2. Juli 1819 und starb zu Dresden den 17. 0ktober 1887."[1]. Am 27. November 1945 wurde diese Straße (im Rahmen der Straßenumbenennungen 1946) als Verlängerung der Tannenstraße umbenannt und dieser zugeordnet.

Die Tannenstraße bildet den nördlichen Abschluss des Alaunparks. An der Nordseite des Platzes (an der Tannenstraße) wurde um 1870 im Zuge des Neubaus der Schützenkaserne ein Springbrunnen errichtet. 2011 erfolgte die Sanierung des Brunnens.

[Bearbeiten] Quellen

  1. Adolf Hantzsch: Namenbuch der Straßen und Plätze Dresdens. Baensch, Dresden 1905.
    Schriftenreihe Mitteilungen des Vereins für Geschichte Dresdens, 17/18.

[Bearbeiten] Weblinks

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