Serrestraße

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Die ehemalige Serrestraße in der Pirnaischen Vorstadt führte durch das vormals Serre’sche Grundstück und wurde 1874 danach benannt. Der Besitzer des Grundstücks war der am 28. Juli 1789 zu Bromberg geborene und am 3. März 1863 zu Dresden verstorbene Major Friedrich Anton Serre, der 1859 die Schillerlotterie ins Leben rief, aus deren Reinerträgen von 450000 Talern die Deutsche Schillerstiftung zwei Drittel und die Tiedgestiftung den Rest erhielt.[1] Vor 1945 führte sie von der Amalienstraße (der östliche Teil der heutigen St. Petersburger Straße) zur Neuen Gasse. Das entspricht heute der Einfahrt nördlich des Pirnaischen Platzes zu einem Supermarkt. Beim Aufbau der Häuser in diesem Gebiet wurde die Straße nicht wiederhergestellt. Die heutige Einfahrt entstand erst nach 2010.

[Bearbeiten] Quellen

  1. Adolf Hantzsch: Namenbuch der Straßen und Plätze Dresdens. Baensch, Dresden 1905.
    Schriftenreihe Mitteilungen des Vereins für Geschichte Dresdens, 17/18.
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