Georg von Plettenberg

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Georg von Plettenberg war kaiserlicher Gesandter. Er hielt katholische Messen ab, die u. a. von der Dienstmagd Regina Zinck besucht wurden. Bis 1667 residierte er im Haus Johann Leubers.

1667, 27. November: der Rat berichtet an den Kf., der französische Gesandte Henri de Chassan in der Töpfergasse, in Dr. Leubers Hause, hielte in seiner Wohnung öffentlich das Messopfer und hätte im 3. Stock eine Kapelle mit einem Altar errichtet; das fange nun auch der kaiserliche Georg von Plettenberg an, der auf der See- und Webergasse im Gasthofe zum Goldenen Adler wohne [1] [2] [3]

Als 1667 Plettenberg aus Dresden abberufen wurde, weil er die Zusammenkunft der Kurfürsten von Sachsen und Mainz in Schulpforta nicht verhindern konnte, wurde Heinrich Julius Freiherr von Blum an seine Stelle gesetzt. [4][5]

[Bearbeiten] Quellen

  1. Martin Bernhard Lindau: Geschichte der königlichen Haupt- und Residenzstadt Dresden. 2. verbesserte Auflage, Dresden 1885 (SLUB Digitalisat),S. 492
  2. Gäste, die bleiben: Zuwanderer in Kursachsen und der Oberlausitz im 17. und ...von Alexander Schunka, S. 191
  3. StADD RA B 1 3,7 Verhör Regina Zinckin, 6. Juni 1667
  4. Johann Philipp Von Schönborn, Kurfürst von Mainz, Bischof von W ..., Band 2, von Georg Mentz, S. 295
  5. Silke Marburg, Gesandte als Grenzgänger, in: Grenzen und Grenzüberschreitungen: Bilanz und Perspektiven der ...herausgegeben von Christine Roll, Frank... S. 199ff
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