Zweibrüderweg

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Straßenschild

Der Rochwitzer Zweibrüderweg wurde im Bauplan von 1896 als Brüderstraße erwähnt. Ab 1. Juni 1926 wurde sie umbenannt in Zweibrüderweg. Die Benennung erfolgte nach den Brüdern Pietzsch[1].

[Bearbeiten] Geschichte

In einem Zeitungsartikel aus der "Die Union" vom 17./18. Juli 1976 steht dazu: "Das Jahr 1884 war die Geburtsstunde des durch die Maurermeister Karl und Gustav Pietzsch auf einer Bauernwaldparzelle entstandenen Ortsteils Neu-Rochwitz, woran der Zweibrüderweg erinnert. Fünf Jahre standen dort nur drei kleine Häuser, im Volksmund, dem damaligen kolonialen Ausbreitungsdrang des deutschen Kaiserreiches angepasst, das neue Kamerun genannt."[2]

In den "Dresdner Neuesten Nachrichten" vom 17./18. Juni 1996 steht in einem Artikel: "Im Vortrag von E. Baudisch aus Rochwitz anläßlich der 25jährigen Gründungsfeier im Jahre 1909 wird darauf hingewiesen, daß die Hinkemann aus Birkwitz und Berger aus Schullwitz das Areal (Hochwald) 1881 von einem Gutsbesitzer aus Rockau durch Versteigerung aufgekauft hatten. Um Geschäfte zu machen, wurde das Holz abgeschlagen und als Nutz- oder Brennholz verkauft. Das nackte Land erwarb Karl Pietzsch am 11. Juli 1881 für 1400 Reichsmark. Um einen Zufahrtsweg zum gekauften Land zu erhalten, erwarb sich Pietzsch 1882 von Stelzner und Petzold 16 Quadratruten Land. Die Loschwitzer Straße, wie sie 1909 bestand, war damals nur ein schmaler Weg. Dieser wurde zu einem Fahrweg ausgebaut. ... 1883 wurde das erste genehmigte Bauwerk errichtet, eine Scheune mit Keller, 1884 folgte das erste Wohnhaus." Die im Artikel angeführte Loschwitzer Straße ist die heutige Tännichtstraße. Obengenannte Scheune an der Weißer-Hirsch-Straße existiert heute noch.

[Bearbeiten] Quellen

  1. deutschsprachige Wikipedia: Brüder Pietzsch
  2. Wehnert, E. Rochwitz - vom Tännicht hinab zum Loschwitzbach (2) - Aus der Geschichte Dresdner Stadtteile (XXXV)
    in "Die Union", Rubrik Dresden und Umgebung, Ausgabe Nr. 169, 17./18. Juli 1976
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