Donathstraße

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Straßenschild

Die Donathstraße wurde in den 1880er Jahren gebaut und liegt auf Laubegaster und Tolkewitzer Flur.

[Bearbeiten] Geschichte

Die Donathstraße geht von der Österreicher Straße ab und liegt auf dem ersten Stück in Laubegast. Seit 1886 wurde dieser Teil als Seidnitzer Straße bezeichnet (nach dem Dorf Seidnitz). Das folgende Stück bis zur Kreuzung Brünner Straße liegt in der Flur Tolkewitz. Dieses Stück hieß seit seiner Erbauung Donathstraße (um 1882). Das restliche Stück bis zur Reichenhaller Straße ist wieder auf Flur Laubegast und hieß ebenfalls Seidnitzer Straße.

1904 (Akte 517 S. 16 v. 23. Januar 1904) regte der Gemeinderat von Tolkewitz an, das kurze Straßenstück ab der jetzigen Österreicher Straße bis zur Donathstraße von Tolkewitz ebenfalls mit Donathstraße zu benennen. Insbesondere würden dann Auswärtige die Tolkewitzer Häuser an dieser Straße besser finden. Der Laubegaster Gemeinderat lehnte dieses Ersuchen ab, denn der Rechts- und Verwaltungsausschuß "hält es für unpraktisch, einer Straße, welche in 2 Gemeinden liegt, ein und denselben Namen zu geben" (S. 17). Das Problem erledigte sich erst mit der Eingemeindung von Laubegast zu Dresden. Danach erhielt die gesamte Straße den Namen Donathstraße (Beschluss vom 19. Februar 1926 zur Umbenennung der Seidnitzer Straße in Donathstraße nach Hermann Donath, zusammen mit Rinaldo Donath Besitzer von "Donaths Neuer Welt").

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