Dresden Buch

Stadtwiki Dresden - Freiraum für Ideen und Wissen über Dresden
(Weitergeleitet von DRESDEN BUCH)
Wechseln zu: Navigation, Suche

DRESDEN BUCH Buchhandlung + Verlag ist vom Inhaber Dr. Thorsten Tonndorf (* 1962) gegründet worden.

Das Geschäft wurde 2007 in der Nähe des Goldenen Reiters am Neustädter Markt 6 eröffnet, zog aber schon 2008 in das Untergeschoss des QF-Quartiers an der Frauenkirche (Quartier I), Neumarkt 1 in 01067 Dresden und wurde dort im Januar 2017 geschlossen. Die Domain ddbuch.de wurde neu vergeben und hat mit dem ursprünglichen Verlag nichts mehr zu tun.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Besonderheiten

Die Sortimentsbuchhandlung für Dresden-Literatur und Dresden-Filme inmitten des barocken Kerngebietes der Stadt war regelmäßig (teils mehrmals wöchentlich) ein Veranstaltungsort für Vorträge und Lesungen rund um die Stadtgeschichte und deren Geschichten. In der Reihe "Dresden(er)lesen = Dresden(er)leben!" waren bekannte und unbekannte Autoren und Historiker die Vorlesenden und Vortragenden.

Interessant war, das für manchen Käufer eventuell irritierende "Nebeneinander" von neuen und gebrauchten (antiquarischen) Büchern im selben Verkaufsregal. Hiermit wurde versucht, die thematische Einheit von alter und neuer Dresden-Literatur "fassbarer" zu machen.

Regelmäßige Veranstaltungen, wie "Autoren für Kinder" und "Dresden erlesen!", beschäftigten sich dabei mit regionalen Themen und dem literarischen Kennenlernen der Stadt Dresden.

Dr. Tonndorf kooperierte auch mit der TU Dresden in deren Angebot "Dresdner Seniorenakademie Wissenschaft und Kunst". Veranstaltungen dieser Seniorenakademie fanden in seiner Buchhandlung statt - mindestens die zwei Jahre vom Sommersemester 2012 bis zum Wintersemester 2013/14.

[Bearbeiten] Verlagsprodukte

Verlag DRESDEN BUCH

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Anmerkungen

  1. Reinhard Heinrich: "Dr. phil. J. Menzhausen zu 450 Jahren Kunstkammer..
  2. "Die Veröffentlichung schildert besonders die beiden wichtigen Jahre für den Goldenen Rathausmann, vom Bergen der Figur im August 2004 bis zur Turmmontage nach der Restaurierung im Juli 2006. Allen Dresdnern und Gästen, die sich dem Schutzpatron der Stadt verbunden fühlen, wird ein Nachschlagewerk in Sachen Restaurierung einer kupfergetriebenen Großfigur in die Hand gegeben. Das Buch spannt aber auch den Bogen zu den Fachleuten, die Anfang des 20. Jahrhunderts sowohl das Rathaus als auch diese schöne Großplastik geschaffen haben. Dabei war es das Anliegen der Autoren, nicht zu sehr in das Fachliche abzugleiten, sondern Geschichten zu erzählen, die sonst vielleicht in Vergessenheit geraten könnten. 70 Bilder in Farbe und 16 Bilder in schwarz-weiß oder Sepia lassen das Geschriebene lebendig werden." (Verlagstext).
  3. Beschreibung: "Der Chur Fürstlichen Sächsischen weitberuffenen Residentz und Haupt Vestung Dresden., Weck A., 1680 Weck, Anton, 1623-1680. Der Chur-Fürstlichen Sächsischen weitberuffenen Residentz- und Haupt-Vestung Dresden Beschreib- und Vorstellung. Mit Kupfertitel, 23 Kupfertafeln (überwieg. gefalt.) und 20 Textkupfern. Nürnberg, Chr. S. Froberger für J. Hoffmann 1680. Ldr. d. Zt. Folio. 10 Bll., 551 (recte 553) S., 15 Bll. Register, sowie 14 S. (zwischen S. 172 und 173). Beschreibung der Stadt Dresden und einzelner ihrer Gebäude sowie eine Chronik der neueren Veränderungen des Fürstenhauses. Mit schönen Kupferansichten der Stadt teils im Panoramaformat, darunter Gesamtansicht, Schloßbau, Paläste, Kirchen und Stadttore. Am Ende mit ausführlichem Register und einem Dresdenischen Geschichts-Calender."
  4. Graesse VI, 2., S. 427: "Anton Weck (* 10. Januar 1623 in Annaberg; 21. September 1680 in Bautzen) war ein kurfürstlich-sächsischer Rat und Geheimer Reichssekretär sowie der Verfasser der Dresdner Chronik. Anton Weck wurde als Sohn eines Annaberger Wollhändlers geboren. Die Familie zog nach einem Stadtbrand 1630 nach Chemnitz um, kehrte aber bereits ein Jahr später zurück. Seinen ursprünglichen Plan zu studieren konnte er, bedingt durch die Notzeit des Dreißigjährigen Krieges, nicht umsetzen. Stattdessen ging er 1635 nach Dresden und wurde Schreiber beim Protonotar Luhn im Oberkonsistorium. Dieser nahm sich besonders seiner Ausbildung an. Danach arbeitete er beim Oberhofprediger Hoë von Hoënegg, bevor er im Jahre 1641 eine Stellung an der kurfürstlichen Hofkanzlei annahm. Im Jahr 1645 nahm Weck an den Verhandlungen teil, die zum Waffenstillstand von Kötzschenbroda führten, bei dem Sachsen aus dem Krieg ausschied. Ab 1648 war er für das ausländische Sekretariat und die Registratur beim alten Kanzleiarchiv zuständig. Im Jahre 1662 übernahm er das geheime Reichssekretariat und wurde zum Rat ernannt. Auch die oberlausitzschen Angelegenheiten oblagen seiner Verantwortung. Aufgrund seiner Stellung begleitete er den Kurfürsten zu den Reichstagen und wurde mit weiteren diplomatischen Aufträgen betraut. So reiste er 1660 und 1661 nach Wien und 1662 nach Gotha. Die 1671 dem Kurfürsten Johann Georg II. vorgelegte Planung zu einem Werk über die sächsische Geschichte gelangte nicht mehr zur Ausführung. Eine umfassende Arbeit zur Geschichte der Stadt Dresden jedoch, an der er 30 Jahre gearbeitet hatte, wurde 1680 veröffentlicht. Sie beinhaltet u. a. sowohl topografische Angaben und Informationen zur Kulturgeschichte als auch Geschichtliches über das Fürstenhaus und dessen Festlichkeiten. Beigefügt sind zudem zahlreiche Urkunden. Wegen des Ausbruchs einer Pestepidemie siedelte er mit seinem Kollegium 1680 nach Bautzen über, wo er noch im selben Jahr verstarb. Trivia Aus seinem Vermögen vermachte er seiner Vaterstadt mehrere Stiftungen. Ebenso ließ er die Brüstungen der Empore in der Kirche des Dresdner Bartholomäihospitals mit bildlichen Darstellungen der biblischen Geschichte schmücken. Anton Weck war zweimal verheiratet, in erster Ehe mit Susanna Weck, geb. Haußmann, und in zweiter Ehe mit Anna Maria Weck, geb. Maccahus, verw. Hauptmann. Er hatte 5 Söhne und 3 Töchter aus erster Ehe. Schriften: Der Churfl.-Sächs. weit beruffenen Residentz und Haupt-Vestung Dresden Beschreib- und Vorstellung, Nürnberg 1679, 2. Aufl. 1680."
  5. "In­ten­danz Gerd Uecker, 2003 bis 2010: Mehr als ein Ka­pi­tel Opern­ge­schichte Dres­dens. Die­ser In­ten­dant schreibt Ge­schichte und Ge­schich­ten. Gerd Uecker stellt einen «Opern­füh­rer» zu den unter sei­ner Dresd­ner In­ten­danz her­aus­ge­brach­ten Opern­pre­mie­ren vor. Er führt den Leser ins Reich der As­so­zia­tio­nen über be­rüh­rende The­men die­ser Opern, denn «in die Kunst­werke ist so viel ein­ge­fal­tet, dass jeder an­dere Fal­ten für sich öff­nen kann». - Wei­tere Au­to­ren aus Kul­tur und Po­li­tik sowie nam­hafte Musik- und Na­tur­wis­sen­schaft­ler, Ar­chi­tek­ten, His­to­ri­ker, So­zio­lo­gen und Theo­lo­gen – Weg­ge­fähr­ten im Den­ken und im En­ga­ge­ment für Kunst und Zu­kunft – schrei­ben in Ori­gi­nal­bei­trä­gen über The­men, die ihren Ur­sprung in der künst­le­ri­schen Ar­beit der Sem­per­opern haben und ihre Kreise weit über sie hin­aus­zie­hen: - Mat­thias Au­gus­tin «Sem­per idem?», per­sön­li­che Er­fah­run­gen eines Ver­an­stal­ters von Stu­di­en­rei­sen, Kurt Bie­den­kopf «Dresd­ner Si­gnale», Mat­thias Herr­mann «Oper in Dres­den ohne Sem­per­oper», Jörn Peter Hie­kel «Mini-Opern, Pro­jekt­wo­chen und Sym­po­sien: Ko­ope­ra­tio­nen und ihr (nicht nur) päd­ago­gi­scher Reiz», Joa­chim Klose «Das Schöne an den Mög­lich­kei­ten zu ko­ope­rie­ren», Harry Kup­fer «Zei­chen­set­zend – die Ar­beit mit dem Opern­chor», Hans Joa­chim Meyer «Die Oper als Bil­dungs­tem­pel», Ger­hard Mül­ler, »Wer Kunst ver­steht, ver­steht es, sie zu för­dern«, Karl-Siegbert Reh­berg «Zwi­schen Plai­sir und ‹Werkstatt der Zeit›. Oper auf der Dresden-‹Insel›», Wolf­gang Rothe «Geld bringt Kunst – Kunst bringt Geld», Jür­gen Schlä­der «Der krea­tive Zu­schauer und sein Dia­log mit dem Büh­nen­kunst­werk. ‹Peter Grimes› und ‹La grande magia› als avan­cier­tes Re­gie­thea­ter», Sa­bine von Schor­le­mer «Welt, Kul­tur, Bil­dung und Image – Die Sem­per­oper als Iden­ti­fi­ka­ti­ons­merk­mal des Lan­des», Phil­ipp Ther «Der My­thos Sem­per­oper und seine his­to­ri­schen Grund­la­gen» u.a. - Mit reich­hal­ti­gem Bild­ma­te­rial von den In­sze­nie­run­gen (Oper und Bal­lett), aus der Ar­beit der Säch­si­schen Staats­ka­pelle und von der Sem­per­oper in ihren je­weils schöns­ten Mo­men­ten. Im An­hang be­fin­det sich die Chro­no­lo­gie der Pre­mie­ren und Be­set­zun­gen." (Verlagstext).
  6. "Naturgemäß geht es zunächst einmal um die Person Gerd Uecker. Der 1946 geborene Münchner hat sich nach Klavier-, Dirigier- und Musikpädagogikstudium, einer Solorepetitorenstelle und seinem ersten Lehrauftrag in Köln von 1979 an der Bayerischen Staatsoper hochgearbeitet, wo er zuletzt als Operndirektor tätig war. Lehraufträge führten ihn quer durch Deutschland, nach Graz, Peking, Salzburg, Venedig und Zürich. Sein Auftakt in Dresden stand zunächst unter wechselvollen Vorzeichen: Noch waren die Spuren der Hochwasser vom Sommer 2002 nicht restlos getilgt, langwierig waren vor allem die sich daraus ergebenden finanziellen Konsequenzen. Wirklich tragisch war aber der plötzliche Tod von Maestro Giuseppe Sinopoli im April 2001. Der langjährige Freund Ueckers hätte als Generalmusikdirektor gemeinsam mit ihm in Dresden antreten und die erste Opernpremiere der Amtszeit herausbringen sollen. Doch wegen der Flut konnte Vorgänger Christoph Albrecht sein „Ring“-Vorhaben nicht vollenden – Willy Deckers „Götterdämmerung“ eröffnete quasi als Übernahme die erste Uecker-Saison – und obendrein mussten Haus und Orchester erst einmal ohne Musikchef auskommen. Dies, nebenbei, ist in der Geschichte der Sächsischen Staatskapelle allerdings kaum mehr als Seltenheit zu bezeichnen, sondern zum Uecker-Weggang gerade mal wieder aktuell. Von allem Anfang an: Zwang zum Wandel In einer kurzen Einführung „Wie alles begann“ kommt Uecker auch auf den Tod von Regisseur Herbert Wernicke zu sprechen. Mit ihm war für 2004 Alban Bergs „Wozzeck“ geplant, eine dann von Sebastian Baumgarten übernommene Produktion. Schon vor dem ersten Arbeitstag in Dresden war Gerd Uecker also aus mehreren Gründen gezwungen, die Beständigkeit seines künstlerischen Konzepts mit der möglichst flexiblen Bereitschaft zum Wandel zu pflegen. Im Rückblick seiner sieben Jahre in Dresden leistet sich der scheidende Hausherr nun einen ganz persönlichen „Opernführer“, vom Umfang her beinahe ein Buch im Buch. Ein ganzes Kapitel voller „Marginalien zu den Premieren“, also zu sämtlichen Neuinszenierungen auf der großen Bühne des Semperbaus. Diese lesens- und dank eindrucksvoller Bebilderung durch Theaterfotograf Matthias Creutziger auch sehenswerte Übersicht dürfte einmal die Grundlage sein, wenn es gilt, Dresdens Opernschaffen zwischen 2003 und 2010 zu werten. Da mag es die eine und andere Produktion geben, die das Vorurteil vom Museum durchaus nährt. Da gab es Enttäuschungen wie „Fledermaus“, „Lustige Witwe“, „Carmen“, „Otello“ und „Il trovatore“, Belanglosigkeiten wie „Don Carlo“, „Die Liebe der Danae“, „Figaro“ und „Euryanthe“, aber auch Unvergessenes wie eben den „Wozzeck“ (trotz ebenfalls unvergesslichem Hundegebell), wie Harry Kupfers Zeitbild vom „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“, Sebastian Baumgartens spannende Sicht auf „Peter Grimes“, Keith Warners bildgewaltige Interpretation von „Fausts Verdammnis“, Claus Guths Maßstäbe eher aufhebende denn setzende „Meistersinger von Nürnberg“, Nikolaus Lehnhoffs ästhetisch orientierte Inszenierung des „Rigoletto“, Johannes Schaafs dramatische „Tosca“ sowie in jüngerer Zeit der barocke Ausflug von Jens-Daniel Herzog zu „Giulio Cesare in Egitto“ und nicht zuletzt ein faustischer Schlusspunkt mit Gounods „Margarete“. Neben den einstigen Hausgöttern Wagner und Strauss hat das italienische Repertoire eine besondere Rolle gespielt, als exemplarisch für eine zeitgenössische Sichtung dieses Erbes hebt Uecker „Turandot“ und „La traviata“ hervor – beide Inszenierungen stammen von Andreas Homoki und verkörpern für den Intendanten „Brisanz und Zeitnähe“, wie „nie zuvor in dieser Klarheit formuliert.“" Zit. n.: Michael Ernst: "Der Ruf ist ein Fluch – Sieben Jahre Semperoper in Bildern und Texten". Rezension zu Ilsedore Reinsberg (Hg.): Beständig ist nur der Wandel. Über-Regionale Ermunterungen aus der Semperoper - Intendanz Gerd Uecker 2003 bis 2010, In: musik-in-dresden.de (Projektmanagement: Kunstagentur Dresden, Redaktion: Dr. phil. Martin Morgenstern, V.i.S.d.P.) vom 5. Juli 2010.
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Werkzeuge