17. Juni 1953

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Denkmal für den 17. Juni 1953

Am 17. Juni 1953 fand der Volksaufstand in DDR neben vielen anderen Städten auch in Dresden statt.

Am Vortag (16. Juni) gab es Ausschreitung in Berlin, unter Beteiligung von drei Betrieben, diese legten die Arbeit nieder. Am 17. Juni protestierten viele Mitarbeiter der VEB Betriebe. Absprachen waren schwierig da man kaum telefonieren konnte und Radio-Berichte schwiegen sich aus. Auf der Dresdner Vogelwiese wurden unter anderem die Luftdruckgewehre entwendet, um sich wehren zu können. Es fuhren kaum Straßenbahnen, es war ein Ausnahmezustand ausgerufen wurden und eine Ausgangssperre ab 21:00 Uhr verhängt.

In der Bundesrepublik war der 17. Juni bis zur Wiedervereinigung 1990 ein gesetzlicher Feiertag.

Im Jahr 2003 erfolgte in Niedersedlitz die Umbenennung der ehemalige Hennigsdorfer Straße in Straße des 17. Juni. Dies erfolgte im Angedenken der Opfer des Sachsenwerks.

Ein Denkmal 17. Juni 1953 wurde am 17. Juni 2008 am Postplatz, 55 Jahre nach dem Volksaufstand in der DDR als Mahnmal für die Opfer des Aufstandes feierlich enthüllt.

Inschrift auf der Gedenkplatte:

"Hier auf dem Postplatz demonstrierten am 17. Juni 1953 tausende Dresdnerinnen und Dresdner für Demokratie, freie Wahlen und gegen die Willkür der kommunistischen Diktatur. Nach der gewaltsamen Niederschlagung des Aufstandes wurden viele von ihnen inhaftiert und verurteilt."

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