Sedes Dresden
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Der Sedes Dresden war einer der vier Bezirke (Gerichtsstühle, Sitze) des Archidiakonats Nisan. Im Jahr 1495 gab es noch:
- den Sedes Pirn
- den Sedes Radeberg und
- den Sedes Dipolswalde.
Die Sedes (auch Archipresbyterate genannt) hatten große Ähnlichkeit mit den späteren Superintendenturen.
Zum Sedes Dresden gehörten nach einer Handschrift aus dem Jahre 1495 folgende Kirchen:
- zu Dresden (Kreuzkirche
- zu Unkersdorf
- zu Besterwitz (Pesterwitz)
- zu Lewbnitz (Leubnitz)
- zu Plawen (Plauen)
- zu Bresenitz (Briesnitz), von welcher Kirche der Bischof zu Meißen jährlich 12 Mark bekam
- zu Doelen (Döhlen)
- zu Reichenberg
- zu Kesselsdorf
- zu Weistrop (Weistropp)
- zu Constapel (Constappel)
- zu Bernsdorf
- zu Kotschenbrode (Kötzschenbroda)
- zu Lewben (Leuben)
- zu Klotzchau (Klotzsche)
- zu Wilstorf (Wilsdruff)
- Ecclesia antiqua in Dresden (Frauenkirche)
- zu Koswigk (Coswig)
[Bearbeiten] Quellen
- Moritz Welte: "Gau und Archidiakonat Nisan in der Markgrafschaft Meissen". Wold. Türk's Verlag (A. Urban), Dresden 1876, S. 4.