Katharinenkirche

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Die Katharinenkirche in Kleindobritz (heute zu Dresden) wurde ortsüblich Mitte des 13. Jahrhunderts gebaut. 1378 war Petrus Lucie Pfarrer. Die Kirche wurde vor 1555 zerstört (möglicherweise durch das Hochwasser von 1501).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] 1378

Am 28. August 1378 übereignete der Bischof von Meißen Johann II. der Katharinenkirche zu Kleindobritz bei Dresden Getreidezinsen zu, darunter 3 Scheffel Weizen und 4 Scheffel Hafer in pago seu villa videlicet Lindecht (ebenso in Zuschendorf), die der plebanus (Pfarrer) Petrus Lucie in Kleindobritz der Kirche geschenkt hat, gegen Zahlung einer Entschädigungssumme für die dem Bischof wegen dieser Zinsen zustehende Lehnsherrlichkeit.[1]

[Bearbeiten] Zerstörung vor 1555

Kleindobritz wurde 1555 als nach Leuben gepfarrt erwähnt.[2] Bereits zu diesem Zeitpunkt hatte die Kirche nicht mehr bestanden. Da Kleindobritz direkt an einem Altwasser unweit der Elbe liegt (an dem 9 km langen sogenannten Altelbarm), hat wahrscheinlich ein Elbhochwasser die Kirche zerstört. In Frage käme das verheerende Hochwasser in Mitteleuropa 1501: in Pirna stieg das Wasser bis in die Höhe der Kanzel der Klosterkirche.[3]

[Bearbeiten] Quellen

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Anmerkungen

  1. CDS II 2, 653.
  2. Kleindobritz im Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen (HOV).
  3. Neue Nachbarschaft Kaditz e. V.: Dresden-Kaditz. Geschichte – Geschichten – Erinnerungen. Saxonia-Verlag, Dresden 2005, S. 409 f.
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